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Wermelskirchen
Familienzentrum erhält neues Gütesiegel

Wermelskirchen: Familienzentrum erhält neues Gütesiegel
Große Freude über das neue Gütesiegel (v.l.): Sprachexpertin Stephanie Bützer und die Kita-Leiterinnen Angelika Gutberlet (Jahnstraße) sowie Anke Krebs (Danziger Straße und Forstring). FOTO: Eichhorn / Stadt Wermelskirchen
Wermelskirchen. Das Verbundzentrum der Kitas Jahnstraße, Danziger Straße und Forstring wurde erneut zertifiziert. Von Sebastian Radermacher

Tolle Auszeichnung für das Verbund-Familienzentrum "Ja?Dann!", einer Kooperation der städtischen Kindertagesstätten Jahnstraße, Danziger Straße und Forstring: Das Familienzentrum hat zum dritten Mal das Gütesiegel "Familienzentrum NRW" erhalten. "Für uns ist die erneute Zertifizierung auf jeden Fall ein Grund zu feiern", sagt Barbara Frank, die sich mit Andreas Voß die Leitung des Amtes für Jugend, Bildung und Soziales teilt.

Das Gütesiegel ist ein konzeptgebundenes Prüfzeichen, das Einrichtungen verliehen wird, die über die gesetzlichen Aufgaben hinaus Angebote schaffen. Dazu zählen zum Beispiel Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote zur Unterstützung der Eltern bei der Förderung ihrer Kinder. Das Gütesiegel ist nun für vier weitere Jahre gültig. Das Jugendamt ist Träger der zertifizierten Kitas. Die Amtsleiter betonen, dass die Mitarbeiter in den zertifizierten Einrichtungen vorbildliche Arbeit leisten. Dies habe sich durch das erneute Gütesiegel nach den umfangreichen externen Prüfungen bestätigt.

Das Verbund-Familienzentrum, das es seit August 2007 gibt, wurde in vier Leistungs- und vier Strukturbereichen geprüft. In den Leistungsbereichen lag der Schwerpunkt beim Thema "Beratung und Unterstützung für Kinder und Familien", in den Strukturbereichen ging es vor allem um "Kooperation und Organisation". In diesen Bereichen wird den Einrichtungen laut Frank eine "außerordentliche Leistungsvielfalt und ein außerordentlicher Ausbau des Strukturangebots" bescheinigt.

Das Familienzentrum bietet tegelmäßig offene Sprechstunden an, zum Beispiel mit der Psychologischen Beratungsstelle oder einer Sozialarbeiterin, die die Eltern rund um das Thema "Bildung und Teilhabe" berät. "Die Sprechstunden werden von den Eltern gut angenommen", sagt Angelika Gutberlet, Leiterin der Kita Jahnstraße. "Sie haben mehrere Hilfsangebote an einem Ort und müssen keine langen Wege in Kauf nehmen."

Ein weiteres Angebot des Familienzentrums ist die intensive Sprachförderung. Dazu wurde Stephanie Bützer extra zu einer Sprachexpertin ausgebildet. "Sie ist Ansprechpartnerin für die alltagsintegrierte Sprachbildung im Familienzentrum. Sie berät und unterstützt aber auch alle anderen städtischen Kitas", sagt Anke Krebs, Leiterin der Einrichtungen Danziger Straße sowie Forstring.

Laut Amtsleiterin Barbara Frank zeichnet das Familienzentrum vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus. So sei zum Beispiel das Familienzentrum auch in den Sommerferien durchgehend geöffnet. Die Nachfrage ist gut. "Auch Kinder der freien Träger werden dort zurzeit betreut", betont Frank.

Angelika Gutberlet und Anke Krebs haben bereits feste Pläne für die Zukunft: "Die nächsten vier Jahre werden genutzt, um die erreichte Qualität zu sichern und an der ständigen Weiterentwicklung des Familienzentrums zu arbeiten."

Quelle: RP
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