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Wermelskirchen
Feuer im Rathaus durch Zigarette verursacht

Die Brandschäden im Wermelskirchener Rathaus
Die Brandschäden im Wermelskirchener Rathaus FOTO: Teifel, Udo
Wermelskirchen. Die Brandermittler der Kriminalpolizei gehen davon aus, dass das Feuer im Foyer des Rathauses durch fahrlässiges Verhalten entstanden ist. Wie Stadtsprecher Jürgen Scholz auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, haben die Ermittler bei ihren Untersuchungen am Dienstagmorgen in der Holzkiste, die im Bereich neben den Aufzügen stand und die am Samstag gegen 14 Uhr plötzlich in Flammen stand, Zigarettenstummel gefunden.

In der Kiste habe ein Sack mit Müll aus den verschiedenen Büros im Rathaus gelegen. Wer die Zigarette in die Kiste geworfen hatte, konnte Scholz nicht sagen. Ebenso sei noch ungeklärt, wer sich zu dieser Zeit am Samstag im Rathaus aufgehalten hatte und ob womöglich eine oder mehrere Personen unbefugt im Gebäude waren.

Die brennende Kiste hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr verursacht. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell gelöscht, anschließend mussten das Foyer und die Räume im ersten Obergeschoss gelüftet werden, da der Rauch nach oben gezogen war. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von rund 5000 Euro.

Alle Räume konnten am Dienstagmorgen aber wieder genutzt werden. Auch in dem Serverraum, der sich schräg gegenüber dem Brandort befindet, habe es zum Glück keine Schäden gegeben, sagte Scholz. Lediglich die Aufzüge waren am Dienstagvormittag noch außer Betrieb, "ein Techniker ist aber vor Ort und kümmert sich darum".

 

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