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Wermelskirchen
Feuerstelle am Asterweg löst Waldbrand aus

Wermelskirchen. Während viele Wermelskirchener Matinee feierten, sorgten Unbekannte am Montagabend in Dabringhausen für einen größeren Einsatz der Feuerwehr: In einem Waldstück am Asterweg brannte es. Zwei Spaziergängerinnen ist es laut Einsatzleiter Ingo Mueller zu verdanken, dass daraus kein großflächiger Waldbrand wurde: Als sie das Feuer entdeckten, alarmierten sie sofort über den Notruf die Einsatzkräfte. Es befand sich am Ende des Asterwegs etwa 600 Meter tief im Wald in sehr unzugänglichem Gelände. Als der Löschzug Dabringhausen vor Ort war, alarmierten sie Kräfte nach, um die Wasserversorgung sicherzustellen und weitere Leute zu holen, um die Schlauchleitungen zu legen. So waren die Eipringhauser im Einsatz, um mit ihrem kleinen Tankfahrzeug Wasser vom Hydranten in den Wald zu holen; die Kirmesbereitschaft der Feuerwache brachte noch einen Schlauchwagen.

"Es war nicht dramatisch", sagte Mueller. Er schätzte die Fläche auf fünf mal sieben Meter. "Es breitete sich zwar aus, aber nicht mit einer schnellen Dynamik." Mit 10.000 Liter Wasser wurde der Waldboden gewässert. Das Brand ging von einer Feuerstelle aus, die die Einsatzkräfte vorfanden. "Unachtsamkeit führte hier zum Waldbrand", sagte Mueller. Das Feuer hatte sich schon tief in den Erdboden "gefressen" - in Spatentiefe wurde eine Temperatur von 400 Grad gemessen. Nach vier Stunden war der Einsatz vor Mitternacht beendet.

(tei.-)
 
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