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Wermelskirchen
Flyer zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

Wermelskirchen. Welche Verträge darf mein Kind abschließen? Wann wird Alkoholkonsum von Jugendlichen gefährlich? Wie entwickeln Teenager einen verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität? Fünf Flyer, die der Rheinisch-Bergische Kreis mit seinen Partnern des "Netzwerks Prävention" veröffentlicht hat, beantworten Fragen rund um das Thema Jugendschutz. Sie greifen Themen auf, die häufig zwischen Eltern und Jugendlichen für Diskussionen sorgen.

Die Flyer sind Teil der gemeinsamen Aufklärungs- und Präventionsarbeit von Jugendämtern, Gesundheitsamt, Präventionsfachdiensten, Kinderschutzbund, Aidshilfe und Polizei. Neben den Themen Verträge, Drogen und Sexualität befassen sie sich mit den Risiken des Internets und der Frage, wie viel Taschengeld Kinder und Jugendliche bekommen sollten.

Adressaten sind in erster Linie Eltern. Die Flyer sollen keine Ängste schüren, sondern eine Orientierung liefern, um Jugendliche zu Eigenverantwortlichkeit erziehen zu können, heißt es in einer Pressemitteilung. Pauschale Urteile werden vermieden. So wird zum Beispiel aufgezeigt, dass das Internet ein unverzichtbarer Teil des Berufslebens und des Bildungssytems ist, und dass Alkoholkonsum nicht bedenklich sein muss, solange er in Maßen stattfindet und die Altersbeschränkungen eingehalten werden.

Die Flyer können dabei nur einen ersten Überblick liefern. Weitere Informationen und Beratungen bieten die Jugendämter im Kreisgebiet in enger Absprache mit den Beratungsstellen des "Netzwerks Prävention" an. Eine Liste der regionalen Ansprechpartner sowie weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rbk-direkt.de unter dem Stichwort "Jugendschutz". Die Flyer werden hier zum Download angeboten und liegen auch im Kreishaus sowie in den Jugendämtern aus.

(rue)
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