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Wermelskirchen
Frauen-Duo kümmert sich um die Jugend

Wermelskirchen: Frauen-Duo kümmert sich um die Jugend
Das neue Gespann: Nina Tiekötter (l.) und Katja Töbelmann. FOTO: S. Singer
Wermelskirchen. Die Aufgaben im Amt für Jugend, Bildung und Sport sind neu verteilt worden. Katja Töbelmann arbeitet nun als Stadtjugendreferentin. Neu im Team ist Nina Tiekötter, die die bisherigen Aufgaben von Töbelmann übernimmt. Von Walter Schubert

Nach dem der vormalige Stadtjugendreferent Michael Haaser seine neue Stelle als Vorsitzender des Personalrats angetreten hatte, war die Stelle des Jugendreferenten unbesetzt. "Ich habe mich beworben und es hat geklappt", sagt seine langjährige Mitarbeiterin Katja Töbelmann. "Jugendförderung und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz" lautet nun die offizielle Aufgabe. "Die Hauptaufgabe besteht in der fachlichen Begleitung und in der Beratung der freien Träger, die Kinder- und Jugendarbeit anbieten", erklärt Töbelmann ihre Arbeit.

Es gilt Konzepte zu erstellen, Projekte zu entwickeln, den Bedarf zu prüfen, eine Steuerungsgruppe zu leiten und verschiedene Stellen und Angebote zusammen zu führen. "Nächste Woche startet das größte Projekt in Wermelskirchen - die Kinderstadt in der Katt", sagt Töbelmann. "Die Projektleitung liegt bei Kolja Pfeifer vom Katt-Team, aber ich bin natürlich unterstützend dabei". Neu im Team ist Nina Tiekötter, die die bisherigen Aufgaben von Töbelmann übernimmt.

Die 27-Jährige hat in Wuppertal "Kindheit, Jugend und soziale Dienste" studiert und pendelt zurzeit jeden Tag von Köln nach Wermelskirchen. Ein Umzug ist derzeit nicht geplant, und zur Verkehrssituation auf der A1 sagt sie: "Ich kenne es ja gar nicht anders." Kennenlernen und einarbeiten muss sie sich in ihre neuen Aufgaben. Hauptschwerpunkte sind die Jugendgerichtshilfe, die Jugendberufshilfe und die Begleitung des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa).

Hier wünscht sie sich ein stärkeres Interesse. "Es gab nicht genügend Bewerber. Deshalb wurde die Wahl zum KiJuPa von Juni auf den Oktober verschoben", sagt Tiekötter. Bis zum 18. September können sich Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 17 Jahren bewerben. Vier Mal im Jahr gibt es eine Sitzung und die Themen können die KiJuPa-Mitglieder selbst bestimmen. Alle zwei Wochen wird an einem Nachmittag in Arbeitsgruppen diskutiert.

"Nach den Schulferien werde ich dafür noch einmal gezielt werben", sagt Tiekötter. "Das ist mir ganz wichtig, dass die jungen Menschen Demokratie hautnah lernen und erleben. Und sie können sich ja auch in verschiedenen Gremien aktiv für ihre Belange einsetzen." Der gesamte Bereich Jugend, Bildung und Sport arbeitet zusammen. "Die Aufgaben sind zwar verteilt, greifen aber natürlich ineinander", erklärt Amtsleiterin Barbara Frank.

So gibt es eine Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin Marlies Gajewski. "Für diesen Bereich ist eine zweite Stelle geplant. Das Bewerbungsverfahren läuft", sagt die Amtsleiterin.

Quelle: RP
 
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