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Wermelskirchen
Fröhliches Wettschmücken

Wermelskirchen. Die Weihnachtsbaum-Meisterschaften sollen fortan jedes Jahr stattfinden.

Die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land (EJBL) darf sich nicht nur über die Erlöse aus der täglichen Tombola mit zu gewinnender Printenbox auf dem Markt "Bergische Weihnachten" freuen: Auch den Preis des Siegers bei der "Bergischen Weihnachtsbaum-Meisterschaft" - 300 Dell-Mark - bekommt die EJBL. Das beschlossen die acht Kinder und ihre Teamführer Katja Burger sowie Gaby van Wahden, die als Mannschaft den Sieg davon trugen.

Der Wettbewerb, den der Marketingverein "Wir in Wermelskirchen" (WiW) nach über zehn Jahren beim Weihnachtsmarkt "Bergische Weihnachten" wiederbelebte, soll ein dauerhafter Bestandteil des Programms werden.

Das Kinderteam um Burger und van Wahden setzte sich gegen drei weitere Mannschaften (Ulla Buhlmann und ihre Mitstreiter von der "Bergischen Apotheke", Jugendcafé sowie das Technik-Team von "Bergische Weihnachten"). Die schwere Entscheidung musste eine vierköpfige Jury fällen: Hanne Wischnat legte als Fachfrau das Augenmerk auf Floristik, Silke Gaube (EJBL-Geschäftsführerin) auf Kreativität. Als Unternehmer gehörte Walter vom Stein zur Jury: Ihn verbinden familiäre Bande zum größten Naturweihnachtsbaum, weil der "Bruder" des Baumes an der Carl-Leverkus-Straße im Garten seines Schwiegervaters Robert Weber steht. Im Nikolauskostüm vervollständigte der WiW-Ehrenvorsitzende Henning Conrads das illustre Quartett.

Gut 250 Besucher kamen zum Wettstreit, bei dem die Teams an vier verschiedenen Standorten auf "Bergische Weihnachten" Tannenbäume dekorierten. Für WiW ein Erfolg: "Wir werden diese Aktion dauerhaft ins Programm nehmen. Die Weihnachtsbaum-Meisterschaft ist eine schöne und interaktive Sache", sagte WiW-Geschäftsführer André Frowein. WiW wolle die "Bergische Weihnachten" mit neuen Programmpunkten und mit ehemals erfolgreichen beleben: "Neues wie die 'lebendige Krippe', die zum vierten Mal in Wermelskirchen war, sind wichtige Puzzleteile. "Stück für Stück wollen wir aber auch Sachen aufleben lassen, die einst erfolgreich waren." Die Gestaltung müsse schrittweise erfolgen, weil die Organisatoren an ihre Grenzen stoßen. "Ohne die 20 ehrenamtlichen Helfer würde es nicht funktionieren. Wir reden von sechs Veranstaltungstagen" Der Gemeinschaftsgedanke erstrecke sich auf die Standbetreiber und die Sponsoren, die die Finanzierung sicherten. So habe das Autohaus Kaltenbach mit 750 Euro die Süßigkeiten, die der Nikolaus an die Kinder verteilte, bezahlt.

(sng)
 
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