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Wermelskirchen
Für neuen Grillplatz im Eifgen wird nächste Woche der Schotter geliefert

Wermelskirchen. Zunächst einmal vier "Grillmulden" sollen auf der Fläche im Eifgen neben dem Wanderparkplatz entstehen. Firmen sponsern das Herrichten des Grillplatzes. Von Sebastian Radermacher

Die Wiesenfläche neben dem Wanderparkplatz im Eifgen soll noch in diesem Sommer als Grillplatz genutzt werden können. In der kommenden Woche beginnen die ersten Bauarbeiten, teilt Florian Leßke, Leiter des Amts für Stadtentwicklung, auf Anfrage unserer Redaktion mit. Drei Unternehmen aus Wermelskirchen sponsern die Herrichtung der Fläche und engagieren sich ehrenamtlich. In einem ersten Schritt wird in der nächsten Woche die Firma Hoch3 (Körschgen) Schotter liefern, der auf der Wiesenfläche als "Basis" für den Grillplatz verteilt wird. "Die Firma hat den Schotter von einer Baustelle übrig. Statt ihn zu entsorgen, stellt sie uns den Schotter kostenfrei zur Verfügung", berichtet Leßke erfreut. Der Schotter muss aufgetragen werden, damit die Fläche nicht mehr durchnässt, erläutert der Amtsleiter. Die Firma Scheerer wird anschließend eine feine Schicht an Splitt auftragen. Und das Unternehmen Gösser wird einige kleinere Flächen pflastern.

Leßke freut sich über das Engagement der ortsansässigen Unternehmen, denn ohne diese Sponsoren hätte die Stadtverwaltung die Umsetzung wohl nicht stemmen können. Weil die Firmen aber ihre Arbeiten für den Grillplatz nebenbei erledigen und es keine festen Aufträge dazu gibt, können sich die Bauarbeiten auch noch etwas hinziehen. "Die Unternehmen machen es, wenn sie Zeit haben und wenn es für sie am Besten passt", sagt Leßke. Dies sei aber vollkommen in Ordnung, denn schließlich erbringen sie ihre Leistungen kostenfrei.

Geplant ist, auf der Fläche im Eifgen zunächst vier sogenannte Grillmulden zu pflastern. Dann könnte der Grillplatz von den Wermelskirchenern genutzt werden. Man müsste sich aber einen Grill zunächst selbst mitbringen. Ob der Grillplatz noch weiter ausgestattet wird, steht aktuell noch nicht fest. Leßke: "Wir möchten erst einmal sehen, wie die Fläche von den Bürgern angenommen wird und ob alles ohne Probleme funktioniert." Eine Überlegung wäre, in Zukunft noch eine Art Holz-Unterstand zu errichten oder feste Grills zu installieren.

Quelle: RP
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