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Wermelskirchen
Gegenläufiger Radverkehr: Schilder bleiben hängen

Wermelskirchen. Überraschende Wende beim Thema "Radverkehr auf der Telegrafenstraße": Die Beschilderung für den gegenläufigen Radverkehr und das absolute Halteverbot linksseitig bleiben bis auf weiteres bestehen. Der Grund: Die Bezirksregierung hat am Dienstagmorgen - wenige Minuten, bevor die ersten Schilder abmontiert werden sollten - von ihrem Veto-Recht Gebrauch gemacht und das Ändern der Verkehrsführung untersagt.

"Die Bezirksregierung akzeptiert nicht, dass der gegenläufige Radverkehr in der Telegrafenstraße aufgehoben wird, solange für die Radfahrer keine Alternativroute ausgewiesen ist. Der Beschluss des Rates kann nicht umgesetzt werden", sagte der Technische Beigeordnete Dr. André Benedict Prusa in einem kurzfristig einberufenen Pressegespräch.

Anfang Juni soll es nun eine große Behördenrunde geben (mit Stadt, Kreispolizei und Bezirksregierung), in der die Situation in der Telegrafenstraße sowie alle Alternativrouten für den Radverkehr besprochen und bewertet werden sollen, kündigte Prusa an.

Lesen Sie alle Einzelheiten in der Mittwoch-Ausgabe der Bergischen Morgenpost.

 
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