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Wermelskirchen
Gelungenes Trassenfest - aber Radler monieren fehlende Schilder

Wermelskirchen. Das Trassenfest startete in Wermelskirchen mit einem Gottesdienst. "Diese Gemeinsamkeit von verschiedenen Gemeinden und unterschiedlichen Nationalitäten ist ganz wunderbar", sagte Besucher Jürgen Thiel. Gemeinsamkeit war auch das Thema der offiziellen Eröffnung am alten Bahnhof in Pattscheid. "Mit den Trassen gilt es nicht nur, die schönen Punkte einer Strecke zu verbinden, sondern es ist auch eine kommunale Zusammenarbeit gelungen", sagte Kreisdirektor Dr. Erik Werdel. Er startete mit den Bürgermeistern aus Burscheid, Wermelskirchen und Remscheid zu einer Trassentour. "Ich bin kein geübter Radfahrer", gestand Bürgermeister Rainer Bleek. Doch die Tour mit einem E-Bike hatte ihn begeistert. "Vielleicht entsteht ja doch noch ein neues Hobby." Von Walter Schubert

In Pattscheid startete auch der neue Fahrrad-Bus. "Heute ist Probetour", sagte RVK-Prokurist Udo Wasserfuhr. Für die Saison 2017 sind vier Busse geplant, die jeweils mit einem Anhänger zwischen Opladen und Marienheide pendeln. "Wir tasten uns langsam ins Bergische vor", sagte Brigitte König aus Leverkusen. "Da ist der Bus eine tolle Unterstützung." Fleißige Radfahrer sind Ingrid und Reinhard Wolff aus Remscheid. "Wir feiern richtig das Trassenfest", erzählten sie bei einer Pause am Waffelstand in Neuenhaus. "Wir haben so lange darauf gewartet, und jetzt nehmen wir jeden Treffpunkt mit - so weit wir eben kommen. Und auf den Bus im nächsten Jahr freuen wir uns."

Eine schöne Runde hatte auch Uwe Hörter mit seinem Mountainbike gemacht. "Von Wipperfürth ins Eifgental, über Blecher zum Altenberger Dom und jetzt über die Trasse wieder zurück", sagte er und ließ sich als Stärkung eine Waffel schmecken.

Fast schon ein kleines Volksfest erlebten die Besucher auf dem Gelände der Firma Lambeck. "Immer größer, immer besser, immer vielseitiger und immer bunter", lobte Florian Leßke, Amtsleiter für Stadtentwicklung, und stempelte fleißig die Gewinnspielkarten der Fahrradfahrer. Verkehrswache, der Eiswagen vom Hofcafé, Waffelstand und viele Informationsstände lockten die Besucher. Am Stand der Initiative "Willkommen in Wermelskirchen" konnten Falafel-Taschen und "Misti" (Bengalisches Gebäck) probiert werden.

Ein Kritikpunkt tauchte am Treffpunkt bei Lambeck aber doch auf. "In welche Richtung müssen wir und wo geht's lang?", fragten einige auswärtige Radfahrer. "Die Markierung wird erneuert und zusätzliche Hinweise aufgestellt", versprach Leßke sofort. Die sind auch in der Innenstadt notwendig - Auswärtige wirkten im Kreuzungsbereich Eich/Kölner-/Telegrafenstraße und Brückenweg gestern so manches Mal ziemlich verwirrt.

Quelle: RP
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