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Wermelskirchen
Gespräch zwischen TuS und Stadt hätte vieles entkrampft

Wermelskirchen. Der Streit zwischen der Stadtverwaltung und dem TuS Wermelskirchen um die Belegung der Schwanenhalle am 31. Januar hätte sicher in einem vernünftigen Gespräch geklärt werden können. Diese Einschätzung machte gestern Frank Steinhaus. Er ist nicht, wie berichtet, Staffelleiter im Handballkreis, sondern von den Vereinen beauftragter Organisator der Meisterschaftsspiele auf städtischer Ebene. "Es wäre besser gewesen, man hätte sich nach der Ablehnung des Hallentausches durch den TuS und vor der Entscheidung der Stadtverwaltung an einen Tisch gesetzt", sagte Steinhaus gestern gegenüber dieser Zeitung. Von Udo Teifel

Vor fünf Jahren hatte der TuS diese Stelle des Organisators eingerichtet. Die anderen Handballvereine schlossen sich dem an. Steinhaus stimmt die Spieltermine im Meisterschaftsbetrieb gemeinsam mit Vereinen und Stadt ab. "Die Stadt ist im November auf mich zugekommen und hat gefragt, ob ein Hallentausch am 30./31. Januar möglich ist?" Darüber habe er den TuS-Vorsitzenden ebenso informiert wie JHC und HCW. "Für JHC und HCW war es kein Problem, da keine hochklassigen Spiele anstanden." Anders dagegen beim TuS, der im Derby mit einer vollen Halle rechnete. Deshalb lehnte der TuS den Hallentausch ab. "Das teilte ich so der Stadtverwaltung mit."

Später habe er die E-Mail der Stadt bekommen mit der Entscheidung, dass die Karnevalisten die Schwanenhalle bekommen, die Handballer in die Halle Gymnasium müssten. "Damit ist der TuS informiert, denn ich spreche für den TuS." Er habe dann als Vereinstreter die Verantwortlichen in den Handballkreisen über die Verlegung informiert und auch den TuS-Abteilungsleiter wie den Vorsitzenden in Kenntnis gesetzt. "Ich habe damit durchgeführt, was die Stadt entschieden hat."

Und muss der Verein nun für die Neuansetzung bezahlen? Steinhaus glaubt das nicht. "Ich habe als Argument für die Verlegung die Flüchtlingssituation angegeben. Letztlich stimmt das ja", sagte er.

Damit kämen wohl keine weiteren Kosten auf den TuS zu.

Quelle: RP
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