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Wermelskirchen
Gespräche mit Anliegern über eine Freizeitanlage

Wermelskirchen: Gespräche mit Anliegern über eine Freizeitanlage
An der Dellmannstraße soll auf der linken Grünfläche eine Freizeitanlage entstehen. FOTO: udo Teifel (archiv)
Wermelskirchen. Stadt bemüht sich um großen Konsens.

Der neue Bürgermeister forciert seine Bemühungen, für die freie Jugendarbeit (und darüber hinaus) eine Fläche herzurichten. "In der nächsten Woche haben wir abschließende Grundstücksverhandlungen für zwei Flächen an der Dellmannstraße", teilte Rainer Bleek im Sportausschuss mit. Angedacht ist, dort eine Jugend-Freizeitanlage zu bauen - nicht nur, aber doch auch für den Rollsport.

Für das Leader-Projekt hatte der Verein "Rollrausch" ein Konzept entwickelt, dass auf einer Grünfläche zwischen dem Lidl-Markt und der Fußgängerbrücke über die Dellmannstraße eine Freizeitanlage vorsieht, die von Rollsportlern, aber auch anderen jungen wie älteren Menschen genutzt werden könnte. So zum Beispiel mit einem Rastplatz für Radfahrer auf der Bahntrasse oder auch als Infopunkt. Aus der Förderung durch das Leader-Projekt ist nichts geworden. Das Projekt ist angeblich zu stadtnah. Der Fachausschuss hatte nun im alten Jahr die Verwaltung beauftragt, die Eigentümerfrage zu klären und vorbereitende Gespräche für künftige Konzepte zu führen. Bleek im Sportausschuss: "Wenn die letzten Grundstücksfragen geklärt sind, geht's an die inhaltliche Konzeption."

Dezernent Jürgen Graef betonte, dass die Gespräche mit den Anliegern noch ausständen. "Wir wollen die Menschen und Firmen, die an dieser möglichen Fläche für eine Freizeitanlage leben, unbedingt beteiligen." Hier sei gerade mit den Anliegern eine einvernehmliche Lösung wichtig und geplant - "für so eine Anlage muss das Baurecht geändert werden", deutete er die wohl wichtigste Formalie an. Was nütze es, wenn eine Nutzungsänderung beantragt und beschlossen sei und eine Baugenehmigung erteilt würde, und plötzlich Anlieger klagten. "Wir wollen einen möglichst großen Konsens bei den Anliegern schaffen", formulierte er das Ziel.

Die ersten Geldmittel verteilte in der Sportausschusssitzung Norbert Galonska (SPD). Aus dem Investitionspaket des Kreises (343.803 Euro für Wermelskirchen) sollen 43.803 Euro für den Freizeitpark verwendet werden. Die übrigen 300.000 Euro jeweils zur Hälfte für die beiden Kunstrasenplätze. Dieser Antrag gilt jetzt als eingebracht.

(tei.-)
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