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Wermelskirchen
Große Wasservorräte in den bergischen Trinkwasser-Talsperren

Wermelskirchen: Große Wasservorräte in den bergischen Trinkwasser-Talsperren
Die Dhünn-Talsperre ist als zweit größte Trinkwasser-Talsperre Deutschlands momentan so gut gefüllt wie zuletzt im Januar 2011. FOTO: Peter Sondermann
Wermelskirchen. Die sonnenarme und regenreiche Zeit hat laut Wupperverband auch eine gute Seite. Denn die Talsperren im Bergischen sind momentan sehr gut gefüllt. Von Tim Kronner

Bei einem Pressegespräch teilte Sprecherin Susanne Fischer mit: "Die hohen Zuflüsse zu den Talsperren in den letzten Monaten führten vor allem bei den Trinkwasser-Talsperren zu einer sehr guten Ausgangslage beim Wasservorrat." Die Hauptsperre der Großen Dhünn-Talsperre (Fassungsvermögen 72 Mio. Kubikmeter) liegt derzeit bei einem Füllstand von rund 64 Mio. Kubikmetern, das sind 88 Prozent. Somit ist die zweitgrößte reine Trinkwassertalsperre Deutschlands zurzeit so gut gefüllt wie zuletzt im Januar 2011. Den Start in das neue Jahr verbindet der Wupperverband auch mit Wünschen und Erwartungen an die Politik.

"Wir sind gemeinsam mit unseren Mitgliedern bei der Entwicklung der Wupper und ihrer Nebenbäche schon gut vorangekommen und können Erfolge vorweisen", stellten Verbandsratsvorsitzende Claudia Fischer, Vorstand Georg Wulf und Dr. Volker Erbe, Geschäftsbereichsleiter Technik und Flussgebietsmanagement, fest. Aus Sicht des Wupperverbandes sei aber auch klar, dass die Entwicklungsprogramme der EU-Wasserrahmenrichtlinie über den Zeitraum 2027 hinaus geführt werden müssten. Bis zu diesem Zeitpunkt sei das große Pensum an Aufgaben, um die Gewässer in einen natürlichen Zustand zu entwickeln, nicht realistisch zu leisten.

Um dieses Ziel weiter zu verfolgen, stehen für das Jahr 2018 einige Projekte auf dem Programm. Damit bisher durch das Wehr Wipperhof getrennte Wupperbereiche verbunden werden und Fische und Kleinlebewesen künftig flussauf- und -abwärts schwimmen können, entfernt der Verband eine Hälfte des Wehres. Am Fürweger Bach zwischen Hückeswagen und Wipperfürth entfernt der Verband in Kooperation mit dem Oberbergischen Kreis eine Teichanlage, somit wird der Bach ökologisch entwickelt.

Auch im Eschbachtal geht es weiter: Die im Mai 2017 begonnene zweite Bauphase umfasst im ersten Teilschritt den Neubau des Eschbachsammlers auf einer Länge von 40 Metern, die Vertiefung des Eschbachs und die Gebäudeunterfangung und Ufermauersanierung zwischen Sparkasse und Brücke Mühlendamm. So wird der Eschbach leistungsstärker und nimmt zukünftig größere Wassermengen auf als bisher. Das Gesamtprojekt soll in 2019 abgeschlossen werden.

Quelle: RP
 
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