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Wermelskirchen
Großer "Bobbycar-Preis" im Hüpptal

Wermelskirchen: Großer "Bobbycar-Preis" im Hüpptal
Starter Leon schickt Chris (8) auf die Strecke. Hinten ihm wartet Lara (12) auf ihren Start. FOTO: Miserius
Wermelskirchen. Rennen in den Hüppanlagen sorgte bei Jung und Alt für Spaß. Am liebsten wären die Väter auch mitgefahren. Von Walter Schubert

Am Sonntagnachmittag "gehörte" das obere Hüpptal 14 Jungen und Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren. Sie hatten sich für den Großen Preis von Wermelskirchen angemeldet - das Bobbycar-Rennen fand zum zweiten Mal statt. Organisiert worden war es vom Jugendbereich der Katt inKooperation mit dem KiJuPa (Kinder- und Jugendparlament) und dem CVJM.

Die roten Kunststoffautos haben sich nach ihrer Markteinführung im Jahr 1972 zu einem richtige Kultobjekt entwickelt. Und auch heute noch werden im Werk in Burghaslach in Mittelfranken täglich 2000 Stück hergestellt.

"Ein richtig schönes kleines Fest. Es regnet mal nicht und es ist nicht zu warm. Und alle kommen vor die Tür", freute sich Jan Marquardt vom Katt-Team. Entlang des Hauptweges war eine rund 100 Meter lange Strecke abgesperrt. Am Ziel saßen Silke Ehrentraut und Sabrina Preyer um die Zeiten zu stoppen. Die Wiese links und rechts des Weges diente am Ende der Strecke als gefahrlose Auslaufzone.

"Ohne Helm, Knieschoner und Ellenbogenschutz geht niemand auf die Strecke", sagte Marquardt. 14 Kinder kämpften in zwei Gruppen um den Sieg. Die Achtjährigen und die im Alter von neun bis zwölf. Gefahren wurde auf serienmäßigen Bobbycars, ohne technische Veränderungen oder Verbesserungen.

Bei den Karosserien gab es Unterschiede. So fuhr Larissa (9) auf einem Bobbycar in "Trabbi-Form". Die erreichten Zeiten lagen teilweise weit auseinander. Die langsamsten Starter benötigten über 30 Sekunden, die schnellsten nur die Hälfte. Das Gewicht ist eben entscheidend - ein schweres Auto rollt eben schneller den Berg hinunter. Aber auch der richtige Schwung beim Start, die richtige Haltung und das Lenken ist wichtig.

Im Fahrerlager sorgten Musik, Getränke und Pfannkuchen für beste Stimmung. Leon (12) ist Mitglied bei der Jugendfeuerwehr und fungierte als Sicherheitsbeauftragter. Ausgestattet mit einem Erste-Hilfe-Koffer, war er immer unterwegs auf Kontrollgang, um dann etwas enttäuscht festzustellen: "Es passiert gar nichts - aber das ist ja auch gut so".

"Die Stimmung ist so nett und offenbar ansteckend", sagte Marquardt, "denn einige Väter haben schon gefragt, ob sie nicht auch mal fahren dürfen."

Sieger in der Jüngstengruppe wurde Raoul Berrocal, bei den Älteren gewann Luca Campolo.

Quelle: RP
 
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