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Wermelskirchen
Grünen sehen im Abbruchhaus ein wichtiges Denkmal

Wermelskirchen. Die ehemalige Obdachlosenunterkunft an der Taubengasse/Ecke Berliner Straße 17a soll nach Ansicht der Grünen als Denkmal erhalten werden. Nach einer Besichtigung beantragt jetzt die Fraktion, die Denkmalwürdigkeit zu untersuchen und auch festzustellen. Denn: Das Gebäude sei ein wichtiger Zeuge der Stadtgeschichte.

Die zentrale Lage sei eine gute Basis, so heißt es in dem vom Fraktionsvorsitzenden Stefan Janosi und der Stadtverordneten Gisela Grangeret unterzeichneten Antrag für eine neue, noch festzulegende Nutzung. "Es passt hervorragend in das Stadtbild, welches im Bereich der unteren Berliner Straße von Fachwerkhäusern dominiert" werde. Nach Ansicht der Grünen rechtfertige der "derzeitige gute allgemeine Bauzustand" keineswegs einen Abbruch, sondern spreche für die Sanierung des Hauses. Diese müsste, da es ein städtisches Gebäude ist, die Stadt übernehmen. Der Bergische Geschichtsverein befürworte nach Darlegung der Grünen den Antrag. Denn: Das Haus gehöre zu den ältesten noch bestehenden Gebäuden in der Stadt. Es wurde um 1839 gebaut. "Das Haus ist ein für Wermelskirchen typisches Handwerkerhaus des 19. Jahrhunderts und hat im Laufe seiner fast 200-jährigen Geschichte nur wenige bauliche Veränderungen erhalten", schreibt Janosi.

(tei.-)
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