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Wermelskirchen
Grünpflege erst nach den Ferien

Wermelskirchen. Sprießendes Grün in diesen Tagen an allen Ecken: Der Regen sorgt für reichlich Wachstum. Das fällt besonders auf im Straßenbereich und führt immer wieder zu Beschwerden. Thema war dies jetzt auch im Ausschuss für Stadtentwicklung. So wollte die SPD in einem Antrag wissen, wie oft denn die öffentlichen Grünflächen an den Straßenrändern in Löh und Bechhausen gepflegt würden.

Ins Detail ging Harald Drescher (Tiefbauamt) da nicht. "Wir haben die Pflegearbeiten ausgeschrieben. Nach den Sommerferien beginnen wir mit den Arbeiten." Für Jochen Bilstein (SPD) war hingegen eine Aussage zur Kontinuität der Pflege wichtig. "Anwohner sagen, das sei nicht möglich. Aber sie haben dafür bezahlt." Denn: Beim Straßenausbau werde den Anliegern immer erklärt, die Grünflächen gehörten dazu. "Dann muss die Stadt sie auch pflegen."

Er forderte die Stadtverwaltung auf, nicht erst in der Vegetationsphase mit der Ausschreibung zu beginnen, sondern bereits im Winter, so dass im Frühjahr die Verträge geschlossen werden könnten.

Wie künftig die Straßenbegleitgrün-Pflegestrategie aussehen werde, will die Stadtverwaltung im Herbst im Ausschuss für Umwelt und Bau vorstellen. Dazu werden derzeit die Informationen zusammengestellt. Warum die Ausschreibung jetzt erst erfolgte, konnte der Tiefbauamtsleiter im Fachausschuss nicht mehr sagen - er kam nicht zu Wort. Drescher nach der Sitzung im BM-Gespräch: "Grünpflege ist eine freiwillige Leistung. Wir müssen abwarten, bis der Haushalt 2016 genehmigt ist. Das ist noch nicht lange her. Erst dann kann die Ausschreibung erfolgen."

(tei.-)
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