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Wermelskirchen
Grundstücksverhandlung für die Feuerwehr steht kurz vor Abschluss

Wermelskirchen. Die Stadtverwaltung steht in aussichtsreichen Verhandlungen über ein Grundstück für die Feuerwehr in Dabringhausen. "Es ist noch nichts in trockenen Tüchern, es fehlt noch ein Schritt", sagt Beigeordneter Jürgen Graef auf Anfrage unserer Redaktion und fügt an: "Zu einem Aspekt muss es noch Absprachen mit der Polizei und StraßenNRW geben."

Es ist das laut Stadtverwaltung einzige Grundstück, das alle Anforderungen erfüllt. Darauf soll auf jeden Fall ein neues Gerätehaus für den Löschzug vier (Löschgruppen Dabringhausen und Kreckersweg) der Freiwilligen Feuerwehr errichtet werden. Ob zusätzlich auch eine Wache für hauptamtliche Kräfte gebaut werden soll, macht die Stadt abhängig von den Ergebnissen der Brandschutz-Analyse. Und diese liegen aktuell noch nicht vor.

Die Kommunalagentur sammelt für ihre Analyse zum Brandschutz in Wermelskirchen zurzeit vergleichbare Daten von zwölf Kommunen in NRW, um herauszufinden, warum die Feuerwehr Wermelskirchen zu den teuersten im Land gehört. Die Stadt Wermelskirchen hat bereits sämtliche für die Analyse benötigten Daten geliefert, berichtet Graef. "Zurzeit läuft noch die Abfrage bei den anderen Städten. Wir haben noch kein Zwischenergebnis der Kommunalagentur erhalten."

Die Kommunalagentur hatte bereits im Juli erstmals die Bürgermeister von Städten angeschrieben, die ungefähr gleich groß sind und die gleiche Feuerwehr-Struktur wie Wermelskirchen haben. Kontaktiert wurden Mettmann, Ennepetal, Ahaus, Borken, Wesseling, Siegburg, Bünde, Leichlingen, Rösrath, Rheinbach, Hückeswagen, Euskirchen und Brühl. Für die Abfrage hatte die Kommunalagentur eine Checkliste mit verschiedenen Themenbereichen erstellt und die Städte gebeten, dazu ihre Daten zu übermitteln. Es ging um Fakten zum Brandschutzbedarfsplan, zum Personal (haupt-/ehrenamtliche Feuerwehrleute), zur Technik (Fahrzeuge, Alter), Organisation und auch zu den Kosten (Personal, Material, Fahrzeuge, Gebäude).

Wann die Kommunalagentur erste Ergebnisse vorstellt, ist unklar. In der Ratssitzung im Juli wurde dafür grob der September ins Auge gefasst, doch daraus wird nichts.

(ser)
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