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Wermelskirchen
Gut Holz bei bester Volksfest-Stimmung

Wermelskirchen: Gut Holz bei bester Volksfest-Stimmung
Jede Menge erfolgreiche Kegler: Seit fünf Jahren wird die Keglerehrung am ersten Abend des Stumpfer Volksfests vorgenommen. Ausgezeichnet werden die Gewinner der Stadtmeisterschaft und die Gewinner des Karl-Rombach-Pokals, die im April in zwei Durchgängen ermittelt wurden. FOTO: michael schütz
Wermelskirchen. Gute Laune und trockenes Sommerwetter: Das ist die erfreuliche Bilanz des ersten Abends beim Stumpfer Volksfest. Die Keglerehrung nahmen Bürgermeister Rainer Bleek und der Landtagsabgeordnete Rainer Deppe gemeinsam vor. Von Wolfgang Weitzdörfer

Es ist warm, es ist trocken - und damit ist die gute Stimmung am ersten Abend des Stumpfer Knappen gesichert. Das Kettenkarussell dreht sich, die Kinder jauchzen, nebenan wird die Hüpfburg frequentiert, es riecht nach Grillwurst und Bier. Volksfestatmosphäre eben. Im Festzelt spielt das Duo "Uss d'r Lameng" bekannte und weniger bekannte Schlager auf Saxofon oder Akkordeon mit Keyboard-Begleitung - und die Ehrengäste haben auch schon Platz genommen: Wermelskirchens Bürgermeister Rainer Bleek und der Landtagsabgeordnete Rainer Deppe müssen gleich noch arbeiten - Bleek wird den Gewinnern der Kegel-Stadtmeisterschaft ihre Pokale überreichen, Deppe wird diese Aufgabe für die Gewinner des Karl-Rombach-Pokals übernehmen.

Seit fünf Jahren wird die Keglerehrung am ersten Abend des Stumpfer Volksfests vorgenommen. Eine Kooperation, die sich bewährt hat, da sind sich Udo Schwarz und Willi Birkmann einig. Schwarz ist mit seiner Frau Beate im Vorstand des Kegelvereins, Birkmann ist der Vorsitzende des Hahneköppvereins Kikiriki. "Die Zusammenarbeit funktioniert prima, die Atmosphäre ist hier einfach gut", sagt Birkmann zufrieden.

Der Sonntag und Montag sind dann ohne Keglerbegleitung fest in der Hand der Hahneköpper: "Am Sonntag gibt es erst einen Frühschoppen, am Nachmittag dann Kaffee, Kuchen und Kinderbelustigung. Gegen 18 Uhr klingt das Ganze dann aus, weil ja am Abend Fußball ist. Dann ist hier keiner mehr", sagt Birkmann schmunzelnd.

Im Mittelpunkt stehen am Freitagabend also die Kegler. "Urlaubsbedingt können leider nicht alle Sieger vor Ort sein", sagt Schwarz. Ausgezeichnet werden die Gewinner der Stadtmeisterschaft, die von Oktober des Vorjahres bis Ende Januar in drei Durchgängen ermittelt wurden, und die Gewinner des Karl-Rombach-Pokals, die im April in zwei Durchgängen ermittelt wurden. "Mehr als 140 Kegler haben bei der Stadtmeisterschaft mitgemacht, und das aus über 20 Clubs", betont Schwarz, der auch immer wieder auf Nachwuchssuche ist. "Wir haben überwiegend Mitglieder ab 45 plus. Es gibt aber viele junge Kegler, die aber nur selten bei den Meisterschaften mitmachen wollen. Die wollen lieber im losen Verband kegeln. Da mache ich dann immer vor Ort auf den Kegelbahnen viel Werbung", sagt Schwarz. Immer wieder auch mit Erfolg: "Ich baggere bei den jungen Keglern, keine Frage. Und in diesem Jahr habe ich auch vier Clubs zum Beitritt überreden können", sagt er schmunzelnd.

Später, bei der Siegerehrung, bekennt Rainer Bleek, dass ihn mit den Wermelskirchener Keglern eine alte Geschichte verbindet: "Ich habe mir als Jugendlicher immer mein Taschengeld aufgebessert, in dem ich an den Samstagabenden in den nicht automatisierten Bahnen die Pinne wieder aufgestellt habe. Je nachdem, wer gekegelt hat, mussten wir hinter der Bahn auch mal in Deckung gehen", sagt das Stadtoberhaupt lachend.

Quelle: RP
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