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Wermelskirchen
Gymnasium und Sekundarschule gut mit Lehrern versorgt

Wermelskirchen. Gute Nachrichten zum Schuljahresbeginn: "Wir sind komplett besetzt. Wir werden in diesem Schuljahr alle Fächer abdecken. Nichts wird ausfallen." Das sagte gestern die Leiterin des Gymnasiums, Marita Bahr, auf Anfrage unserer Redaktion. Von Udo Teifel

Solche Luftsprünge kann Dietmar Paulig, Leiter der Sekundarschule, nicht machen. "Wir sind noch nicht komplett. Uns fehlen noch drei Lehrer. Die Zuweisung erwarte ich zum nächsten Einstellungstermin am 1. November."

1118 Schüler besuchen in diesem Schuljahr das Gymnasium, davon sind 419 in der Oberstufe. 17 junge Leute wechselten von der Realschule in die 1. Stufe der Oberstufe. Am Gymnasium sind 97 Lehrer beschäftigt, darunter zehn Referendare. Außerdem ist eine Sonderpädagogin dort angestellt. Sie unterstützt Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Sechs neue Kollegen hat Marita Bahr zum gestrigen Schulstart begrüßt. "Wir decken alle Fächer ab. Nichts fällt aus, wir müssen nichts reduzieren." Das gilt auch für die Naturwissenschaften. "In allen Fächer und Stufen wird nach Stundentafel unterrichtet." Mit sechs Physikern ist das Gymnasium wieder bestens in diesem Bereich ausgestattet. "Zwischendurch sah es ja nach Pensionierungen von Kollegen schlechter aus. Aber jetzt sind wir wieder gut besetzt", freut sich die Schulleiterin.

Der große Sanierungsstau bestehe immer noch, berichtete sie auf Nachfrage. Eingebaut wird zurzeit eine Behindertentoilette im Bereich des Pädagogischen Zentrums. "Dann können auch Rollstuhlfahrer an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen. Bisher war das schwierig." Aufgegeben wurden dafür ein Materialraum und ein Teil der Lehrergarderobe.

Knapp 500 Schüler zählt Dietmar Paulig zum Schuljahresbeginn in der Sekundarschule - inzwischen im achten Jahrgang. Die erste Stufe war vierzügig, seither sind alle fünfzügig. Alle Fächer werden abgedeckt bis auf Musik - "im sechsten und siebten Jahrgang fällt Musik aus". Auch beim Sport ist es noch etwa zwei Wochen eng. "Es gibt derzeit noch einige Besetzungsverfahren."

43 Lehrer sind derzeit an der Sekundarschule beschäftigt. Die Kooperation mit der Hauptschule ist nach Auskunft von Paulig sehr eng. So geben Hauptschullehrer sechs Stunden, um den Leseclub zu überführen. "Uns ist das Projekt sehr wichtig. Viele Sekundarschüler nehmen inzwischen daran teil." Auch bei Sport hilft die Hauptschule mit zwei Wochenstunden aus. Im Gegenzug unterstützt auch die Sekundarschule die Hauptschule.

Erfreut ist der Schulleiter darüber, dass die Sekundarschule endlich eine eigene Schulsozialarbeiterin hat. Bisher musste sie mit der Hauptschule geteilt werden. Nun haben beide Schulen je eine Fachkraft.

Quelle: RP
 
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