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Wermelskirchen
Hallenbad-Neubau besser neben der Sekundarschule

Wermelskirchen. Die WNKUWG-Fraktion hat größte Bauchschmerzen, den Naturrasen im Eifgen gegen einen Kunstrasen auszutauschen, weil der Platz dafür offenbar nicht geeignet ist. 

Fraktionsvorsitzender Henning Rehse reagierte auf die Berichterstattung dieser Zeitung (Eifgen-Kunstrasen kostet 300.000 Euro mehr). Seine Fraktion schlägt stattdessen als Hallenbad-Standort das Areal neben der neu zu bauenden Sekundarschule an der Rot-Kreuz-Straße vor und fordert seine Ratskollegen auf, nicht dem Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung zu folgen. "Stattdessen sollte die Verwaltung beauftragt werden, einen Hallenbad-Neubau in Verbindung mit dem Neubau der Sekundarschule und den erforderlichen Nebenanlagen zu prüfen." Damit würde das Eifgenstadion erhalten, ebenso der Ascheplatz.

Rehse: "Seit Jahrzehnten erklärt uns die Verwaltung nachvollziehbar, dass der Rasenplatz im Eifgenstadion nicht dafür geeignet ist, in einen Kunstrasenplatz umgewandelt zu werden. Untergrund, Feuchtigkeit, Beschaffung und Laubeintrag werden als technische Gründe genannt."

Selbst in der aktuellen Vorlage würden diese Aspekte, wenn auch zurückhaltender, formuliert. Zudem gab und gebe es Hinweise auf baurechtlichen Gründen (Lärmschutz) und Bestandschutz. Außerdem habe die Verwaltung in der Vergangenheit nachvollziehbar dargelegt, warum das Gelände des Hüpptals für ein Hallenbad nicht ideal sei. "Wir befürchten nun, dass mit den Beschlussvorlagen (bewusst oder unbewusst) beide Projekte vor die Wand gefahren werden (sollen). Das wäre für den Haushalt die optimale Variante."

(tei.-)
 
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