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Wermelskirchen
Handwerk klagt über Azubi-Mangel

Wermelskirchen. Auch in diesem Jahr setzt sich der Rückgang der Bewerberzahlen für einen Ausbildungsplatz fort, teilt die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach mit. Gleichzeitig haben weniger Arbeitgeber Ausbildungsplätze an die Agentur für Arbeit gemeldet.

Es konnten etwas mehr Bewerber nicht in eine Ausbildung oder eine Alternative einmünden als 2016. Der Bestand an unbesetzten Ausbildungsstellen bewegt sich auf Vorjahresniveau. Insgesamt 3729 Berufsausbildungsstellen wurden der Agentur für Arbeit bis 30.

September gemeldet. Gleichzeitig haben etwas weniger Bewerber um eine Ausbildungsstelle die Dienste der Agentur in Anspruch genommen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden 1191 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Dies sind 50 oder 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 91 blieben unbesetzt, 6,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf Bewerberseite stehen diesen Stellen 1587 gemeldete Ausbildungssuchende gegenüber. Dies sind 108 oder 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. 176 blieben unversorgt - dies sind 73 mehr als im Vorjahr.

Die Suche nach Auszubildenden im Handwerk gestaltet sich weiterhin schwierig: 2017 verzeichnet das Handwerk weniger neu abgeschlossene Ausbildungsverträge als 2016. "Die guten Vertragszahlen aus dem Frühjahr konnten wir leider nicht mit in den Herbst retten", zeigte sich der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto, enttäuscht.

(pd)
 
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