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Wermelskirchen
Haus Taubengasse - keine Abrisskosten im Haushalt 2016

Wermelskirchen. Für den möglichen Abriss der ehemaligen Obdachlosenunterkunft an der Ecke Taubengasse/Berliner Straße werden keine 25.000 Euro in den Haushaltsplan 2016 aufgenommen. Die Mehrheit von CDU, SPD, Grüne und Bürgermeister lehnte den Antrag der WNKUWG, den das Bürgerforum und Andreas Müßener (Alfa) befürworteten, ab. Henning Rehse hatte zuvor noch für die WNKUWG beantragt, einen Sperrvermerk zu setzen, damit Ideen einer Privatinitiative - der Wermelskirchener Matthias Pahl plant, das Haus zu versetzen - durch den Antrag nicht durchkreuzt würden. Aktuell prüft die Stadt noch die Pahl-Pläne.

"Wir möchten sicherstellen, dass das Thema in diesem Jahr endlich beendet wird", sagte Rehse. Es gebe verschiedene Möglichkeiten: Ein Investor kauft das Grundstück, das Haus wird versetzt (Pahl-Konzept) und das Grundstück dadurch frei, oder es erfolgt eine bauliche Veränderung, sprich das Haus wird abgerissen. Rehse setzte sich dafür ein, dass die Fläche ohne großen Aufwand und Kosten als Parkfläche genutzt werde, wenn das Haus dort nicht mehr stehe.

Christian Klicki (CDU) bezog sich auf die aktuelle Beschlusslage - demnach sei die Verwaltung beauftragt worden, das Grundstück bestmöglich zu veräußern. Dieser Meinung war auch Jochen Bilstein (SPD). "Wenn sich innerhalb eines Jahres immer noch nichts tut, sehen wir weiter", sagte er und fügte an: "Wir sehen keine Eile." Die Mehrheit im Ausschuss sah dies auch so.

(ser)
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