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Wermelskirchen
Jugendliche packen freiwillig mit an

Wermelskirchen: Jugendliche packen freiwillig mit an
FOTO: WiW
Wermelskirchen. Bei der Hoffnungswoche können sich junge Leute wieder ehrenamtlich engagieren. Diesmal wird zum Beispiel ein Spielplatz wieder hergerichtet.

Mit ehrenamtlichem Einsatz wieder etwas Gutes für das Gemeinwohl in Wermelskirchen anstoßen und dabei gemeinsam noch viel Spaß haben - das können Jugendliche auch in diesem Jahr wieder während der Hoffnungswoche. Bereits zum sechsten Mal organisiert die evangelische Jugendallianz, ein Zusammenschluss aller kirchlichen Jugendverbände in der Stadt, dieses Angebot für Teenager und Jugendliche. Im Mittelpunkt der Aktionswoche vom 14. bis 21. August steht wieder ein ehrenamtlicher Arbeitseinsatz, kündigt Mitorganisator André Frowein an. Gemeinsam werden die freiwilligen Helfer diesmal einen seit stillgelegten und völlig zugewucherten Spielplatz am Akazienweg wieder herrichten.

"In diesem Bereich wohnen mittlerweile wieder viele Familien mit kleinen Kindern - etwa 60 Kids könnten von diesem Spielplatz profitieren und werden sich sicherlich freuen, wenn sie den Platz nutzen könnten", sagt Frowein. Der städtische Betriebshof hatte bei den Organisatoren angefragt, ob die Jugendlichen während der Hoffnungswoche mit anpacken würden. Frowein: "Das ist eine gute Idee. Wir gehen dieses Projekt nun gemeinsam an."

Zudem gibt es weitere Aktionen, etwa den Besuch von Senioren im Haus Vogelsang, einen Open-Air-Gottesdienst auf der Dhünner Kirmes oder Spieletage für Kinder auf Spielplätzen. Letzteres ist neu in der Hoffnungswoche, denn in diesem Jahr wird es kein zentrales Kinderprogramm auf dem Schwanenplatz geben. Frowein: "Wir erwarten nicht, dass die Kinder zu uns kommen - wir gehen selbst raus zu ihnen." So werde das Team der Hoffnungswoche zum Beispiel vormittags auf den Spielplätzen an der Danziger Straße, Jörgensgasse/Schillerstraße oder in den Hüppanlagen anzutreffen sein. "Wir bringen einen Koffer zum Kinderschminken, ein Spielemobil oder vielleicht auch eine Hüpfburg mit", erzählt Frowein. Die Kinder aus den Kitas seien willkommen, die Erzieherinnen können dadurch ein paar Stunden durchatmen. An drei Nachmittagen ist das Team der Hoffnungswoche auf den Spielplätzen in Tente, Braunsberg und an der Robert-Stolz-Straße anzutreffen.

Durch das Engagement der Teilnehmer sollen Werte wie christliche Nächstenliebe, Sozialkompetenz, kulturelle und interkulturelle Bildung der jungen Menschen gefördert werden. André Frowein hofft, dass sich wieder zahlreiche Jugendliche an der Aktionswoche beteiligen und mit anpacken.

Kontakt Alle Infos zur Hoffnungswoche und die Möglichkeit, sich anzumelden, gibt's im Juca am Markt: Tel. 888119 (Anrufbeantworter), Mail: info@your-juca.de

(ser)
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