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Wermelskirchen
Jugendreferentin mit starken Nerven

Wermelskirchen: Jugendreferentin mit starken Nerven
Claudia Stracke (Mitte) mit den beiden anderen Jugendreferenten Robert Dahlhoff und Beatrix Fischer. FOTO: Jürgen Moll
Wermelskirchen. Claudia Stracke wurde gestern Morgen in der Stadtkirche feierlich in ihr Amt eingeführt. Sie bringt jetzt Stabilität und Kontinuität in die Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Wermelskirchen. Von Cristina Segovia-Buendía

Endlich ist es amtlich: Claudia Stracke (53), schon seit September hauptamtlich als Jugendreferentin an der Stadtkirche aktiv, wurde gestern feierlich in ihr neues Amt eingeführt. Viele Kollegen sowie das junge Team des CVJM Stadt, mit dem sie eng zusammenarbeiten wird, nutzten die Gelegenheit gestern Vormittag beim Festakt im Gemeindesaal, um ihrer neuen Jugendreferentin herzlich zu gratulieren. Und die Redner waren sich allesamt einig: Claudia Strackes Amtseinführung war schon lange überfällig.

Es waren Lobeshymnen, die gestern über Claudia Stracke gesprochen wurden. "Sie bringt für diese Arbeit viel Erfahrung als Mutter mit, aber auch Erfahrungen in der Familienarbeit, zuerst in der Gemeinde in Lennep, dann bei uns in Wermelskirchen, und hat nicht zuletzt das Label der Familienkirche bei uns in die Welt gesetzt", zählte Pfarrer Hartmut Demski bei seiner Ansprache auf. Stracke sei seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Gemeinde tätig gewesen, in der Konfirmandenarbeit, der Organisation im Haus, sie habe die Partnerschaften der Gemeinde gepflegt und sich auch intensiv in der Flüchtlingsarbeit eingebracht, zählte der Pfarrer auf.

Stracke habe auch den Prozess der "Jukis", der Kinder und Jugendarbeit in der Gemeinde, seit Beginn an begleitet. "Sie hat sich immer mit viel Leidenschaft, großem Einsatz und Zuverlässigkeit eingebracht. Sie hatte immer die klarsten Vorstellungen davon, in welche Richtung die Jukis gehen sollten", sagte Demski anerkennend. Mit ihr habe die Gemeinde eine tolle Jugendreferentin gefunden, die den Prozess mit Überzeugung und Treue weiterbringen könne und werde.

Davon zeigte sich auch Jonas vom Stein, Vorsitzender des CVJM Stadt, überzeugt. "Der Anfang war alles andere als optimal." Stracke war nahezu ein Jahr lang als Vertretung und ehrenamtlich mit den Aufgaben als Jugendreferentin konfrontiert, jedoch ohne offizielle Berechtigung. In Stracke haben sie jetzt die perfekte Person für die Stelle gefunden, denn wie die jungen Erwachsenen in einer Art Kochrezept gut deutlich machten, bringt Stracke die perfekten Eigenschaften mit: "Wir brauchen jemanden, der mit unserer Chaotentruppe umgehen kann, Organisationstalent und Durchhaltevermögen besitzt, sehr viel gute Laune mitbringt und starke Nerven hat. Außerdem muss sie zielstrebig und kreativ sein. Einmal kräftig umrühren und fertig ist unsere Claudia." Auch die Sprecher des CVJM Hünger und Tente beschrieben Stracke als optimale Kraft, als jemanden, der Stabilität und Kontinuität in der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde bringt, eine gute Sortiererin und jemand der gut reflektieren kann.

Nach so viel Anerkennung blieb der neuen Jugendreferentin nur noch wenig zu sagen: "Ich werde mich kurz fassen: Ich bin überwältigt und freue mich sehr auf die Arbeit mit euch", sagte sie glücklich. "Packen wir's an."

Quelle: RP
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