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Wermelskirchen
Kettensäge statt Tennisschläger - Dhünner beseitigen Sturmschäden

Wermelskirchen. Durch Sturmtief "Zeljko" knickte eine große Eiche auf einen Tennisplatz des SSV Dhünn. Viele freiwillige Helfer packten spontan mit an.

Sturmtief "Zeljko" hat am vergangenen Samstag in Wermelskirchen weniger Schäden angerichtet, als zunächst befürchtet worden war (BM berichtete). Allerdings wurde die Sportanlage des SSV Dhünn durch die heftigen Böen in Mitleidenschaft gezogen. "Fußballer sahen, wie sich eine riesige Eiche an der Böschung spaltete, stürzte, andere Bäume mitriss und auf die Tennisanlage fiel", teilte gestern Ulrich Wüster vom Vorstand der Tennisabteilung des SVV Dhünn mit.

Die große Eiche lag mitten auf einem der drei Tennisplätze, der nicht mehr bespielbar war. Was tun? "Uli" Wüster schickte eine Rundmail an die Mitglieder und bat um ihre Hilfe. Gemeinsam sollten die abgeknickten Bäume beseitigt werden. Begeistert berichtete er gestern von den Rückmeldungen der Mitglieder: "Die Resonanz war überwältigend", lobte er. Eine große Zahl hilfsbereiter Mitglieder sei nach dem Sturmtief mit Kettensägen statt Tennisschläger auf der Anlage aufgetaucht. "Bereits am Montag waren Berge von Holz abgeräumt und die Anlage wieder bespielbar", teilte Wüster mit. Mittlerweile erinnern noch ein beschädigter Zaun und ein abgeknickter Baum außerhalb des Tennisplatzes an das Sturmtief. Wüster: "Der SSV Dhünn hofft bei der Beseitigung dieser Schäden auf die Unterstützung der Stadt Wermelskirchen."

Er dankte noch einmal ausdrücklich den vielen Freiwilligen für ihr Engagement. "Das Miteinander in der Tennisabteilung des SSV Dhünn funktioniert prächtig. Alle ziehen mit", sagte Wüster. Als Dankeschön dürfen sich die fleißigen Helfer auch auf eine Belohnung nach ihrem Einsatz freuen: "Beim nächsten Herrenabend sind die Getränke frei", kündigte Wüster an.

(ser)
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