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Wermelskirchen
Kommentar: Bereit sein für einen Kompromiss

Wermelskirchen. Die erste Radfahr-Saison auf der im April eröffneten Balkantrasse war ein voller Erfolg. Radfahrer, Skater, Spaziergänger, Familien mit Kindern – der neue Radweg spricht alle Menschen an. Rund 22 Kilometer ist er zurzeit lang, von Remscheid-Lennep bis nach Burscheid-Kuckenberg sind die Menschen unterwegs, der Ausbau bis nach Opladen soll bald erfolgen. Dieses Angebot spricht sich herum in der Region. Von Sebastian Radermacher

Die Trasse ist für die Stadt Wermelskirchen mehr als ein großer Imagegewinn. Und nicht nur die Stadt, auch die Gastronomie vor Ort profitiert. Radfahrer halten an, verweilen in der Innenstadt und lassen sich in den Cafés ihr Eis und ihren Kaffee schmecken. Das macht sich positiv im Umsatz der Gastronomen bemerkbar.

Doch nach dem tollen Start kommt auf die Stadt noch einiges an Arbeit zu, denn es gibt auch Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge, die von den Bürgern herangetragen wurden. Der wichtigste Faktor auf dem Weg zu einer "Fahrrad-Stadt" wird die Verkehrssituation auf der Telegrafenstraße sein. Wohin führt der Weg? Viele sind der Meinung: So, wie die Situation jetzt ist, kann sie nicht bleiben. Es wird schwierig sein, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen. Befürworter und Gegner des Radverkehrs müssen sich aufeinander zu bewegen und bereit sein, sich auf einen Kompromiss einzulassen!

(RP/ac)
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