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Wermelskirchen
Kommentar: Die Falschparker rigoros bestrafen
Wermelskirchen. will zur Radfahrstadt werden – doch in der Innenstadt lauern Gefahrenstellen. Die werden gesehen – doch es hat den Anschein, als sollten sie sich von selbst lösen. Doch das Ergebnis ginge nur in eine Richtung: Auto gegen Zweirad – da ist der Radfahrer immer der Verlierer. Von Udo Teifel

Die Telegrafenstraße ist weiterhin Durchgangsstraße. Da hat sich seit dem Ausbau des Brückenweges und der Tempo 20-Anordnung nichts geändert. Viele Autofahrer haben auch die mickrigen Hinweisschilder für den genehmigten Radfahr-Gegenverkehr überhaupt noch nicht wahrgenommen. Zudem wird wild geparkt – links und rechts, auf der Fahrbahn, auf dem Bürgersteig. Da wundert es nicht, dass Radfahrer diese Straße am liebsten meiden (würden).

Zu schweren Unfällen ist es zum Glück noch nicht gekommen. Aber die Saison beginnt ja jetzt erst richtig. Ein Schutzstreifen wäre sicher die Lösung, würde aber zum Nachteil der Geschäftsleute sein, wenn es keine kreativen Lösungen gibt. Deshalb muss die Ordnungsbehörde verstärkt eingreifen, auch wenn's schmerzhaft ist: Wer auf der Telegrafenstraße verbotenerweise parkt, muss ein Knöllchen bekommen. Nur so scheinen es Autofahrer zu begreifen. Und nur so wird die Sicherheit für Radfahrer gewährleistet.

Quelle: RP
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