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Wermelskirchen
Kommentar: Orts-Marketing für Region verbessern

Wermelskirchen. Die angestoßene Diskussion um den Namensänderung kommt viel zu spät. Fünf Minuten vor Eröffnung der Strecke sind die Marketingmaßnahmen eigentlich längst auf den Weg gebracht. Daran hätte ein Bürgermeister denken sollen, bevor er sich auf so dünnes Eis begibt. Von Udo Teifel

Es gibt natürlich auch Fürsprecher einer Namensänderung. Und die Argumentation ist ebenso gewichtig. Doch warum hat man dieses Thema nicht vor der Unterzeichnung der Verträge mit der Bergischen Entwicklungsagentur im Juni 2011 aufgegriffen, als der vorgeschlagene Name "Panoramaradweg Balkantrasse" festgeschrieben wurde?

Die Radtouristen aus nah und fern werden sich nicht an Namen wie Balkan-, Samba- oder Korkenziehertrasse stören. Sie wollen ungestört auf einer ehemaligen Bahntrasse radeln und vielleicht Land und Leute kennenlernen. Hier gilt es, das gastronomische Potenzial abzuschöpfen – hier müssen schleunigst Konzepte entwickelt und in das überregionale Marketing eingebunden werden. Da müssen sich die Bergischen jetzt schon mal ein wenig sputen. Sonst ist der Zug abgefahren.

Quelle: RP
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