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Wermelskirchen
Kreis will Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern

Wermelskirchen. Um den Kreis für die Menschen vor Ort, aber auch für potenzielle Neubürger gut aufzustellen, spielt auch der Aspekt der Familienfreundlichkeit eine wichtige Rolle. Daher hat der Kreistag jetzt einstimmig beschlossen, das Projekt "Familienfreundlicher Kreis" stärker als bisher in den Fokus zu nehmen und in den Strategieprozess "RBK2020plus" zu integrieren.

Dabei stehen drei Aspekte im Vordergrund: die Bündelung und Präsentation familienfreundlicher Angebote, die Unterstützung und Information für familienfreundliche Unternehmen im Kreis sowie die Kreisverwaltung selbst als familienfreundlicher Arbeitgeber.

Im gesamten Kreisgebiet gibt es eine Vielzahl an Angeboten und Möglichkeiten für Familien, beispielsweise zur Freizeitgestaltung und Bildung aber auch der Beratung und Unterstützung. Bisher müssen diese jedoch mühsam nach den eigenen Anforderungen zusammengesucht werden. Durch die Erstellung einer speziell für die Zielgruppe Familie konzipierten Internetplattform für das gesamte Kreisgebiet und der Etablierung fester Anlaufstellen sowie Ansprechpartner soll es Familien künftig erleichtert werden, auch über die kommunalen Grenzen hinaus das für sie passende Angebot zu finden. Mit der ebenfalls geplanten Gründung eines Lokalen Bündnisses für Familien können die entsprechenden Akteure zudem besser vernetzt und weitere Partner gewonnen werden.

Die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) möchte die Firmen in der Region dabei unterstützen, familienfreundliche Strukturen aufzubauen oder zu intensivieren. Speziell die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für Arbeitnehmer und Arbeitgeber von zunehmender Bedeutung in Bezug auf die Lebensgestaltung beziehungsweise die Attraktivität eines Arbeitsplatzes. Daneben ist geplant, ein Eltern-Kind-Büro einzurichten. Dieser Raum soll dann für Notfallsituationen zur Verfügung stehen und den Eltern ermöglichen, ihr Kind in Ausnahmefällen mit zur Arbeit zu bringen.

(ser)
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