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Wermelskirchen
"Laufband" zum Rathaus wird Entscheidung der Politik

Wermelskirchen. Der Beirat für Menschen mit Behinderung thematisiert die Verlegung eines Laufbandes zwischen Telegrafenstraße und Rathauseingang erneut. Der Grund: Das raue Natursteinpflaster im Rathausinnenhof ist für Rollstuhlfahrer schwer zu befahren. Beiratsmitglied Klaus Klophaus erweiterte den Kreis der Menschen, für die eine solche, leicht befahrbare Pflasterung von Nutzen ist: "Das betrifft ebenso Mütter mit Kinderwagen und Senioren mit Rollatoren." In seinen Augen stelle sich das Rathaus im Moment als eine "Festung gegen Behinderte" dar.

Klophaus erinnerte daran, dass Wermelskirchens Ex-Bürgermeister Eric Weik bereits zugesagt habe, sich des Themas anzunehmen, sobald die Arbeiten an der RathausFassade abgeschlossen sind. Dieser Linie folgten auch Tiefbauamtsleiter Harald Drescher: "Die Verlegung eines solchen Laufbandes ist tatsächlich erst nach Abschluss der Arbeiten an der Rathaus-Fassade denkbar." Es sei nicht einfach, eine solche Ausgabe, die der Fachmann auf 40.000 bis 50.000 Euro schätzte, zu tätigen. Der Technische Beigeordnete Thomas Marner betonte: "Vor allem der ausgewählte Belag bestimmt bei einer solchen Maßnahme die Kosten. Wir werden zwei Varianten als Vorschläge erarbeiten und diese in den Haushalt für 2019/2020 einbringen." Die Entscheidung müsse die Politik treffen, die Verwaltung könne dafür derzeit keine Zusage machen. Klaus Klophaus, den der Beirat zu seinem Vertreter und damit zum ordentlichen Mitglied im städtischen Arbeitskreis Bäder wählte, sagte: "Die Strecke für das zukünftige Laufband lässt sich ja so planen, dass sie nicht in das in die Pflasterung de Rathausinnenhofs eingelassene Stadtwappen eingreift."

(sng)
 
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