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Wermelskirchen
Lkw fährt sich in Süppelbach fest

Wermelskirchen. In der beschaulichen Ortschaft Süppelbach war gestern Mittag der Bär los. Eine Menschentraube hatte sich um einen litauischen Lkw versammelt und traute ihren Augen kaum: Der 40-Tonner - von Wellerbusch über den schmalen Wirtschaftsweg kommend - hatte sich mitten in der Ortschaft festgefahren und steckte zwischen einer Mauer und einem Jägerzaun fest.

"Die Straße wurde plötzlich immer enger, dann ging nichts mehr", erklärte der Fahrer, der laut Polizei 13 Tonnen Pferdefutter geladen hatte und zum "Hof Eifgen" fuhr. Er war seinem Lkw-Navi gefolgt, der Wirtschaftsweg ist allerdings nur für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegeben. "Anwohner hatten den Fahrer noch gewarnt, aber er hat sie nicht verstanden", sagte Polizeihauptkommissar Frank Langer, der augenzwinkernd meinte: "Wir brauchen wohl einen großen Pott Vaseline, um den Lkw zu befreien."

Es reichten am Ende Wasser und Kraft: Der Forstbetrieb Horn aus Dhünn zog den Lkw mit einem Trecker aus der misslichen Lage.

(jado)
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