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Wermelskirchen
Ministerium entscheidet über 49 Elternanträge

Wermelskirchen. Die Entscheidung über die Genehmigung von 49 zusätzlichen Plätzen für die 45-Stunden-Betreuungszeit in Kindertagesstätten liegt nun beim Familienministerium in Düsseldorf. Mit einem Ergebnis ist wohl nicht mehr vor Ostern zu rechnen. Das teilte Sozialdezernent Jürgen Graef auf Nachfrage mit.

969 Kindergartenplätze bieten Stadt, Kirchengemeinden und freie Träger fürs nächste Kindergartenjahr. Für 362 Kinder haben die Eltern eine 45-Stunden-Betreuung beantragt - 313 sind gesetzlich aber nur möglich, obwohl die Kapazität für mehr solcher Angebote in den Einrichtungen vorhanden ist. Deswegen hat die Stadt Wermelskirchen bei der Bezirksregierung eine Ausnahmegenehmigung beantragt. Die Kölner Behörde hat nun laut Graef nicht selbst entschieden, sondern das Familienministerium eingeschaltet.

In den (noch) 16 Einrichtungen sind für das nächste Kindergartenjahr 969 Jungen und Mädchen angemeldet. Buchen können die Eltern drei unterschiedliche Betreuungszeiten: 25, 35 und 45 Stunden in der Woche. 170 Eltern von Kindern in allen Altersstufen möchten eine Betreuung von 25 Stunden in der Woche, 373 von 35 Stunden. Aber 426 Kinder sollen, so der Elternwunsch, ganztags betreut werden. Das sind 49 mehr als bislang. Wann es zu einer Entscheidung kommt, ist derzeit im Rathaus unklar. Sollten die 49 Anträge abgelehnt werden, müssten das Mehr an 45-Stunden-Betreuungszeiten bei allen Trägern prozentual gekürzt werden. Die Kinder verlören nicht ihren Kindergartenplatz, denn die Kapazität ist vorhanden. Aber sie müssten in andere Betreuungskontingente, vor allem in den 35-Stunden-Betreuung je Woche, geschoben werden.

(tei.-)
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