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Wermelskirchen
Mit dem Mountainbike durchs Bergische

Wermelskirchen: Mit dem Mountainbike durchs Bergische
Die Triathletin Ines Neumann macht auch auf dem Mountainbike eine gute Figur. Sie startete mit vielen Gleichgesinnten gestern Morgen von der Katt aus rund um die Talsperre. FOTO: Nico Hertgen
Wermelskirchen. Die erste CTB-Tour startete am Sonntag an der Katt. Vor den 80 Bikern lagen 42 beziehungsweise 71 Kilometer lange Strecken rund um die Große Dhünn-Talsperre. Von Walter Schubert

Ein richtiger Andrang herrschte am Sonntagmorgen in der Halle der Kattwinkelschen Fabrik. Mountainbiker meldeten sich dort an zur 1. CTB-Tour (Country Touren Bergisch Land). Die Organisatoren Aristidis Zissis und Eric Müller hatten zwei Strecken vorbereitet. Tour eins war 42 und Tour zwei 71 Kilometer lang. "Wenn wir 50 Teilnehmer haben, wäre das schon gut", sagte Müller. Mit acht Euro Startgeld sollten ja die Kosten für die Planung, Organisation und die Beschilderung gedeckt werden. "Am Freitag haben wir über 100 Hinweisschilder an den Strecken angebracht. Hoffentlich hängen die auch noch alle", sagte Aristidis Zissis.

Start und Ziel war die Katt; die Strecke führte durchs Eifgen über die Eipringhauser Felder nach Dhünn. Dann weiter nach Pilghausen, Heidchen, Hammesrostringhausen zur Dhünn-Talsperre. Über Dhünberg, Lindscheid, Dortenhof, Dabringhausen und Emminghausen zurück nach Wermelskirchen. Die meisten entschieden sich für die kleine Runde von 42 Kilometern. "Das reicht ja erst einmal", sagte Franco Hessel und freute sich wie die vielen anderen über eine organisierte Tour.

"Ohne Karte, ohne Navi oder GPS eine schöne Runde zu fahren, ist doch toll", sagte Volker Kuhl aus Köln. Elektro-Bikes waren nicht am Start. "Solange die eigenen Akkus voll sind, geht es auch so", lachte Kuhl und klopfte sich auf die Oberschenkel.

Normal trainierte Mountainbiker sollten die kleine Runde in gut drei Stunden absolvieren. Das schafften Christoph Weber und Tobias Hölscher aus Wermelskirchen. "Wir haben uns erst auf der Strecke kennengelernt und sind dann zusammen gefahren", sagte Weber. "Eine schöne Strecke, und einige Abschnitte waren neu. Ich fahre sonst immer auf der anderen Seite der Dhünn-Talsperre."

Auch Bernd Kostedde aus Herne lobte die tolle Tour, er wünschte sich aber eine bessere Ausschilderung. "Vielleicht mit knallgelben Schildern oder mit Pfeilen in Leuchtfarbe auf dem Boden", schlug er vor. "Wir nehmen jeden Tipp dankbar auf", sagten die Organisatoren. Über 80 Teilnehmer haben an der ersten CTB-Tour teilgenommen, und eine Wiederholung im nächsten Jahr ist damit sicher.

Als Rahmenprogramm hatte der ADFC in der großen Halle der Kattwinkelschen Fabrik einen Parcours für Kinder aufgebaut. "Wir machen hier ein Langstreckenrennen", sagte Frank Schopphoff vom ADFC. "Wer die meisten Zeit braucht, hat gewonnen. Fuß- und Lenkfehler bringen Punktabzug." Spielerisch sollen die Kinder den sicheren Umgang mit ihrem Fahrrad lernen. Dazu gehörte auch eine Rampe, die der Verein Rollrausch aufgebaut hatte. "Speziell für die Kinder werden wir im nächsten Jahr mehr Werbung machen", sagte Schopphoff, "aber für die erste Veranstaltung dieser Art ist es ein wunderbarer Start."

Quelle: RP
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