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Wermelskirchen
Mord an der Eich sorgt für Verwirrung

Wermelskirchen: Mord an der Eich sorgt für Verwirrung
Auf verschiedenen Wegen startet die Spurensuche. Bestimmte Orte und Plätze sind zu finden, Beweise müssen gesichert werden. FOTO: Hertgen, Nico (hn-)
Wermelskirchen. Wer hat Maria Steinreich Schuster ermordet? Und wo ist ihre Möpsin Berta geblieben? Einen Schuss haben viele an der Eich gehört - und wie sich herausstellt, hat Kommissar Dirk von den Steinen schlampig ermittelt. Da muss nachgearbeitet werden, um dem Mörder auf die Spur zu kommen. Von Walter Schubert

Dies ist die äußerst spannender, aber auch verzwickte Ausgangssituation des Krimi-Spiels "Mord an der Eich". Die Agentur "378METER", benannt nach dem höchsten Punkt in Remscheid, organisiert diese Events.

"Ziel ist es, mit unseren Erlebnisführungen auch die Besonderheiten des Bergischen Landes einzubinden", sagt Geschäftsführer Christoph Imber. Seine Agentur bietet Krimi-Führungen, Natur-Touren, Zeitreisen, Erlebnis-Events und Souvenirs an. "Ich wollte diese Aktion immer gerne in meiner Heimatstadt machen", sagt Mitarbeiterin Kerstin Hartmann, die in der Gaststätte "Centrale" die Einsatzzentrale leitet. "Die Vorbereitungen sind zeitintensiv", sagt Hartmann, "und manchmal habe ich Sorge, dass die ausgelegten Spuren und Hinweise verloren gehen". Die 13 Teilnehmer werden in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe erhält eine Ermittlungsakte und einen Stadtplan. Dann startet auf verschiedenen Wegen die Spurensuche, schließlich sollen sich die Gruppen ja nicht gegenseitig stören. Bestimmte Orte und Plätze sind zu finden, Beweise müssen gesichert werden.

Widersprüchliche Aussagen machen die Ermittlungen nicht leicht - und helfen die Fingerabdrücke überhaupt weiter? Hat vielleicht die Handtasche mit den Tabletten im Park etwas damit zu tun? Gibt ein Zettel in einem Mülleimer vielleicht Aufschluss? Viele Fragen, die im Team am besten zu lösen sind.

Nach knapp zwei Stunden sind alle wieder in der "Z(C)entrale". Etwas durchgefroren und von Schneeschauern überrascht, aber doch alle irgendwie glücklich. "Das war richtig gut und hat Spaß gemacht", sagt Thomas Drescher. Alle in seiner Gruppe stimmen zu. "Neben dem Krimispiel haben wir auch einiges über Wermelskirchen erfahren, das wir gar nicht kannten", ergänzt Dietmar Kraus.

Wie die Sache ausgeht und wer der Mörder ist, darf an dieser Stelle nicht verraten werden. Schließlich gibt es einen zusätzlichen Termin am 20. Mai. Doch der Zeitungsausschnitt der "Wermelskirchener Stadtpost" in der Ermittlungsakte verrät: "Wermelskirchen ist wieder sicher. Bluttat steht kurz der Aufklärung". Da haben die Ermittler-Teams richtig gute Arbeit geleistet.

Neben den festen Terminen, die in einem Programmheft oder im Internet zu finden sind, können alle Führungen als Gruppe ab zehn Personen auch zu einem Wunschtermin gebucht werden.

Quelle: RP
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