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Wermelskirchen
Musikalischer Leckerbissen in Planung

Wermelskirchen: Musikalischer Leckerbissen in Planung
Konzentriertes Arbeiten bei der ersten gemeinsamen Probe im Berufskolleg für das Konzert am 1. Mai. FOTO: Jürgen MOll
Wermelskirchen. Gemeinschaftskonzert von Sinfonieorchester und Musicalischer Academie Burscheid am 1. Mai. Von Stephan Singer

Zu einer in dieser Form neuen Kooperation kommt es am 1. Mai um 18 Uhr im Gymnasium in Wermelskirchen: Im Pädagogischen Zentrum (PZ) geben das Sinfonieorchester der Musikgemeinde Wermelskirchen und die Musicalische Academie aus Burscheid unter dem Motto "Frühlings-Stimmen" ein Gemeinschaftskonzert. "Das Programm ist leicht zu hören, aber schwer zu spielen", lacht die Vorsitzende des Wermelskirchener Sinfonieorchesters, Sylvia Wimmershoff, bei der ersten gemeinsamen Probe der Musiker.

Da Wimmershoff auch Leiterin des Berufskollegs in Wermelskirchen ist, war schnell klar, dass die Proben in der Aula der Schule stattfinden - schließlich war es gar nicht so einfach, für mehr als 60 Musiker einen geeigneten Raum für konzentrierte Proben zu finden. Beim Konzert am Tag der Arbeit (Mai-Feiertag) wächst der Gesamt-Zahl der Musiker dann sogar auf über 80 Aktive an: "Es kommen die Solisten dazu, unter anderem im Bereich der Blechbläser haben wir einige externe Mitstreiter als Aushilfen verpflichtet, damit die Besetzung auch wirklich vollständig ist", erläutert Sylvia Wimmershoff im Gespräch mit unserer Redaktion.

Als Solisten stehen am 1. Mai die Sopranistin Katharina Borsch und der Bariton Martin Schmidt auf der Bühne. Katharina Borsch ist Bundespreisträgerin bei "Jugend musiziert", mehrfache Stipendiatin renommierter Institutionen und studiert Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. An der gleichen Hochschule machte Martin Schmidt seinen Abschluss mit Konzert-Examen, er ist durch Auftritte an verschiedenen Opern- und Konzerthäusern bekannt.

Markus Sauer übernimmt die Moderation. Die musikalische Leitung haben die Dirigenten Wolfgang Georg (Musicalische Academie Burscheid) sowie David Hecker und Reinhold Feldhaus (beide Sinfonieorchester) inne. "Das Dirigenten-Trio hat gemeinsam mit den Vorständen lange am Konzert-Programm gearbeitet. Das ist nicht zufällig entstanden, sondern nach einem längeren, bewussten Prozess", sagt Wimmershoff.

Die Idee zur Kooperation besteht schon seit Jahren. "Die beiden Orchester der Nachbarstädte sind befreundet. Man kennt sich und wir haben ähnliche musikalische Vorstellungen. Bis zur endgültigen Ausarbeitung hat es dann einige Zeit gedauert, schließlich musste ein Grundkonzept und der passende Termin im Konzertplan beider Orchester gefunden werden", blickt Sylvia Wimmershoff auf die Vorbereitung zurück - an den genauen Planungsbeginn kann sie sich nicht mehr erinnern.

Das Konzertprogramm wird Melodien aus Oper, Operette und Musical verbinden. Unter anderem die Arien aus der "Zauberflöte" oder die Ouvertüre aus der "Fledermaus" sind weltbekannt. Beide Orchester spielen beim etwa zweistündigen Konzert (plus Pause) sowohl gemeinsam als auch eigenständig, so hat jedes Ensemble in einer Konzerthälfte einen Hauptteil, das gemeinsame Konzertieren macht etwa ein Viertel des Programms aus.

"Wir haben im PZ für gut 300 Besucher Platz. Wir hoffen auf ein ausverkauftes Haus und gehen davon aus, dass es voll wird - bei so einem musikalischen Leckerbissen!", ist sich Sylvia Wimmershoff sicher.

Quelle: RP
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