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Wermelskirchen
Neubaugebiet Jahnstraße - erste Grundstücke verkauft

Wermelskirchen: Neubaugebiet Jahnstraße - erste Grundstücke verkauft
Die ersten Grundstücke im Neubaugebiet Jahnstraße sind bereits verkauft. FOTO: Teifel
Wermelskirchen. Etwa 30 Häuser können an der Jahnstraße gebaut werden. Die Erschließungsarbeiten sollen im Herbst beendet werden. Dann startet die Stadt die Vermarktung ihrer Grundstücke. Einige Privateigentümer haben bereits Grundstücke verkauft. Von Sebastian Radermacher

Die Erschließungsarbeiten des Neubaugebiets Jahnstraße/Unterweg schreiten voran. Wie Tiefbauamtsleiter Harald Drescher auf Anfrage unserer Redaktion mitteilt, sind die Kanalarbeiten in dem Hauptbereich des neuen Wohngebiets bereits abgeschlossen. Dort wurde die Fläche planiert, im Anschluss wurden die Kanäle verlegt. In einem nächsten Schritt werden nun die Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom) verlegt, kündigt Drescher an.

Die Zufahrt zum neuen Wohngebiet wird laut Drescher ausschließlich über die "alte" B 51 erfolgen. Etwa in Höhe der Hausnummer Schwanen 39 (kurz vor der Karolinenstraße) ist die Einmündung in das Neubaugebiet. Die Zufahrt teilt sich nach einigen Metern nach links und rechts, dort können dann auf beiden Seiten der Straße Wohnhäuser gebaut werden.

In dem Neubaugebiet können nach bisheriger Planung etwa 30 Wohnhäuser gebaut werden. Nicht alle Grundstücke sind städtischer Hand, es gibt auch Flächen, die von Privateigentümern verkauft werden. Nach Informationen unserer Redaktion sind erste private Grundstücke bereits verkauft worden, andere werden in Immobilienportalen im Internet zurzeit zum Kauf angeboten.

Die Stadtverwaltung wird mit der Vermarktung ihrer Flächen erst beginnen, wenn die Erschließungsabreiten beendet sind. Letztere sollen mit dem Errichten der Baustraße beendet werden. "Dies wird vermutlich im Herbst der Fall sein", sagt Drescher. "Dann beginnt die Vermarktung." Die Verwaltung wartet mit dem Verkauf ihrer Grundstücke bis zur fertigen Erschließung des Wohngebiets, damit die neuen Grundstückseigentümer dann auch zügig mit ihren Bauvorhaben starten können.

Für das Wohngebiet, das in der Mitte der Straßen Schwanen/Grünestraße, Unterweg, Jahnstraße und Oberweg liegt, werden drei fußläufige Verbindungswege aus den umliegenden Straßen geschaffen. Ein Fußweg wird in der Einmündung Grünestraße 1 entstehen, erläutert Drescher. "Dort ist der Kanal- und Straßenausbau allerdings noch nicht erfolgt." Über eine Treppe werde die Verbindung vom Unterweg zum Neubaugebiet hergestellt. Die Arbeiten im Unterweg sind bereits weit fortgeschritten. Laut Drescher sind die Bordsteine bereits fertig, eine Fläche wurde auch schon gepflastert.

Von der Jahnstraße und vom Oberweg aus wird es ebenfalls Verbindungswege ins Wohngebiet geben. "Dort hat der Kanalbau begonnen", erläutert Drescher. Vom Oberweg aus wird auch eine fußläufige Anbindung in Richtung Hohe Straße/Schwanenplatz geschaffen. Der Kanalbau in diesem Bereich ist kompliziert, da es sich um ein enges Baufeld handelt. So mussten laut Drescher zum Beispiel die Arbeiten zwischenzeitlich ruhen, weil einige Stromleitungen verlegt werden mussten. "Das ist alles nicht ganz einfach", sagt der Tiefbauamtsleiter.

Die Stadtverwaltung ist insgesamt zufrieden mit dem Fortschritt der Bauarbeiten. Was aber bereits jetzt feststeht: Die neuen Eigentümer müssen sich etwa zwei Jahre mit der Baustraße in ihrem Wohngebiet abfinden. "Der Endausbau der Straße wird erst später erfolgen", kündigt Drescher an.

Quelle: RP
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