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Wermelskirchen
Neue Feuerwehrfahrzeuge geweiht

Wermelskirchen: Neue Feuerwehrfahrzeuge geweiht
Diakon Burkhard Rittershaus weihte die neuen Fahrzeuge für die Feuerwehr ein. Die Feierstunde ging über in ein fröhliches Fest. FOTO: stephan singer
Wermelskirchen. Während der Feier gab's Feueralarm: In einem Keller brannte ein Trockner. Von Stephan Singer

Mit einem großen Aufwand, der beinahe der Premierenvorstellung eines neuen Modells eines Autoherstellers gleich kam, nahm die Feuerwehr auf der Wache am Eickerberg drei neue Fahrzeuge offiziell in Empfang: die neue Drehleiter für die hauptamtlichen Kräfte, die bereits seit April im Einsatz ist, sowie ein Tanklöschfahrzeug (TLF 3000) für den Löschzug der Freiwilligen in Dabringhausen und ein Löschgruppenfahrzeug (LF 10) für die Jugendfeuerwehr. Die beiden Letzteren weihte Diakon Burkhard Rittershaus im Rahmen einer Feierstunde ein, die mit DJ-Musik und einem Imbiss in ein fröhliches Fest überging.

Ein fallender, weißer Vorhang, der anfangs die drei neuen Fahrzeuge vor den Blicken der Besucher verbarg, das stolze Antreten der Mitglieder der Jugendfeuerwehr vor ihrem neuen Gefährt sowie Musik und Lichteffekte sorgten für ein imposantes Bild in der Wagenhalle. "Die Indienststellung und Weihe von Fahrzeugen sind besondere und seltene Ereignisse für uns Feuerwehrleute", sagte der stellvertretende Wehrleiter Ingo Müller. Bei der Ansprache von Bürgermeister Rainer Bleek bewies sich einmal mehr, was das Feuerwehr-Dasein ausmacht: In die Rede "platzte" ein Einsatz - die hauptamtlichen Kräfte und der Löschzug Stadt rückten aus, so dass Feuerwehr-Chef Holger Stubenrauch, sein Stellvertreter Ingo Müller und diverse Brandbekämpfer der eigentlichen Fahrzeugweihe nicht beiwohnen konnten. Ursache war der Brand eines Wäschetrockners in einem Keller an der Goethestraße. Dort wurde das Feuer schnell entdeckt, so dass die Wehrleute es in weniger als einer halben Stunde löschen konnten. Bleek nahm die Unterbrechung seiner Worte mit Humor: "Ich habe das nicht bestellt." Die neuen Fahrzeuge würden einen sichereren und verlässlicheren Einsatz der Brandwehr gewährleisten, sagten Jugendfeuerwehr-Leiter Uli Puschinski, der Leiter des Löschzuges in Dabringhausen, Sebastian Engelke, und Ingo Müller. Das LF für die Jugendfeuerwehr ermögliche für den Nachwuchs das Kennenlernen und Erlernen moderner Wehrtechnik schon vor der Grundausbildung. Damit sei das LF für die Jugendwehr im doppelten Sinne das "Fahrzeug der Zukunft".

Die Drehleiter schlug im städtischen Haushalt mit 600.000 Euro zu Buche, für das TLF und das LF mussten je 300.000 Euro bezahlt werden.

Quelle: RP
 
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