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Wermelskirchen
Parkpalette an der B51 für Dauerparker

Wermelskirchen: Parkpalette an der B51 für Dauerparker
Wird gern schon mal bei Konzerten im AJZ als Parkplatz genutzt: das Areal an der ehemaligen Dresslerschen Halle. Dort möchte die Stadt eine zweigeschossige Parkpalette bauen. FOTO: Teifel
Wermelskirchen. Die Pläne für den neuen Loches-Platz kommen erst nach der Sommerpause in die Politik. Von Udo Teifel und Sebastian Radermacher

Die Stadt Wermelskirchen plant, auf der Fläche zwischen Feuer- und Rettungswache und dem AJZ Bahndamm eine zweigeschossige Parkpalette zu bauen. Dabei bleibt das Gebäude der "Tafel" unberührt. Der Technische Beigeordnete Dr. André Benedict Prusa: "Mit der Bebauung des Loches-Platzes mit einem Vollsortimenter müssen wir Ersatz schaffen für Dauerparker."

Konkretes Ziel sei es, so Prusa im Gespräch mit der Bergischen Morgenpost, dass der Verkehr für den Einzelhandel auf dem Loches-Platz Stellfläche finde, Dauerparker aber in der zu bauenden Parkpalette jenseits der Dellmannstraße. Über die Fußgängerbrücke gelangt man dort dort direkt zum Rathaus und damit in die Innenstadt. 130 bis 150 Dauerparkplätze sollten auf jeden Fall geschaffen werden, so Prusas Einschätzung. Das Parken werde, das sind die ersten Überlegungen, sicher nicht kostenfrei bleiben. "Wir denken schon im jetzigen Stadium über eine Bewirtschaftung nach. Ein kleiner Kostenbeitrag sollte sein, um die Parkpalette betriebswirtschaftlich zu unterhalten." Finanziert werden soll das Projekt über einen Teil des Verkaufserlöses für den Loches-Platz an den künftigen Investor.

Eine alternative Fläche für eine Parkpalette gebe es auf dem Rhombus-Areal, sagte Prusa. Das Angebot sei erneuert worden, aber längst nicht so spruchreif. Man müsse schauen, wie sich eine Parkpalette auf der Fläche, wo heute die zerstörten Sheddach-Gebäude ständen, wirtschaftlich betreiben lasse.

Derzeit gehen die Planer der fünf ausgewählten Entwürfe für den Loches-Platz im Rathaus ein und aus. "Wir sind jetzt in der zweiten Phase", sagte Prusa, "wir verhandeln über Details. Hier geht es um die Offenlage der Bilanzen, aber auch, wie die fünf Bewerber unseren Forderungskatalog im Detail abbilden können." So müssen zum Beispiel 4000 Quadratmeter Kirmesplatz dargestellt oder Details für bestimmte Fahrgeschäfte nachgewiesen werden. Oder auch, ob eine Punktbelastung von 18 Tonnen auf dem Platz, unter dem schließlich auch Parkplätze geschaffen werden, möglich ist.

All das kostet Einiges an Zeit. Laut Prusa werden die Entwürfe erst nach der Sommerpause der Politik vorgelegt. Amtsleiter Florian Leßke zu den weiteren Planungen: "Diese Entwürfe werden nach der Sitzung vorgestellt. Danach gibt es eine Art Offenlage im Rathaus." Bürger können die Entwürfe einsehen und Rückmeldungen geben. "Mit dieser Offenlage sind die Pläne auch für die Bürger gut vergleichbar."

Die Verwaltung wird die Entwürfe dann laut Leßke bewerten und der Politik vorstellen. Baubeginn ist wohl frühestens Ende 2017.

Quelle: RP
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