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Serie Auf Ins Neue Zuhause
Platz für Finjas Trampolin ist fest eingeplant

Serie Auf Ins Neue Zuhause: Platz für Finjas Trampolin ist fest eingeplant
Die Planung steht, die Vorfreude steigt von Tag zu Tag: Katrin und Marcel Lehrmann bauen ein Haus im Neubaugebiet "Schwaner Knapp". Mit den Kindern Finja (l.) und Joelina und ist einfach zu wenig Platz in ihrer Wohnung. FOTO: Schütz
Wermelskirchen. Familie Lehrmann baut ein Haus im Neubaugebiet "Schwaner Knapp". Wir begleiten sie auf dem Weg ins eigene Heim. Von Stephan Singer

Wermelskirchen Den ersten großen Schritt auf dem Weg in das eigene Haus hat Familie Lehrmann gemeistert: Sie haben im Neubaugebiet am "Schwaner Knapp" (zwischen Schwanen, Grünestraße und Unterweg) ein Grundstück gekauft. Ihre Eigentumswohnung haben die Lehrmanns schon verkauft. "Bis wir in unser Haus einziehen können, dürfen wir in der Wohnung zur Miete bleiben", sagt Katrin Lehrmann. Das Formular, um den Bauantrag zu stellen, haben Katrin und ihr Ehemann Marcel schon auf dem Tisch liegen. Sie wollen es schnellstmöglich ausfüllen und einreichen.

"Da es sich um ein Neubaugebiet handelt, sollte die Baugenehmigung innerhalb von vier bis fünf Wochen vorliegen", erklärt Guido Freyermuth von der Fertigbaufirma "Fingerhaus". Er vermittelte der Familie das Baugrundstück aus privater Hand, da er den Verkäufer kannte. "Fingerhaus" wird das Fertighaus mit einer Fläche von etwa 130 Quadratmetern errichten. "Die Grundstückssuche war nicht einfach. Wir hatten es zwischenzeitlich schon fast aufgegeben, als uns eher Glück und Zufall aus der Klemme halfen", erklärt der 30-jährige Bauherr. Die Familie wollte nicht in die ländlichen Randbereiche ziehen, sondern in der Nähe der Innenstadt bleiben. Das ist uns letzten Endes gelungen", sagt Marcel Lehrmann, der als Schleifer arbeitet.

Er habe mit seiner Frau auch über den Kauf eines Altbaus nachgedacht. Das lohne sich aber nicht, da so ein Projekt mit Umbauten und Renovierung mindestens genauso teuer wie das neue Fertighaus sein würde. "Und wir sind handwerklich nicht unbedingt sehr geschickt", meint die 33-jährige Katrin Lehrmann und lacht. Sie arbeitet als Verkäuferin und befindet sich momentan in Elternzeit. Deshalb übernimmt die Familie das neue Einfamilienhaus am "Schwaner Knapp" auch nahezu bezugsfertig. "Lediglich die Malerarbeiten und auch die Böden machen wir in Eigenleistung."

Besonders die zweijährige Tochter Finja freut sich schon auf das neue Heim: "Ich bin schon aufgeregt und freue mich riesig", sagt sie. Ihr jetziges Kinderzimmer ist klein, Schwester Joelina, die neun Monate alt ist, hat in der Wohnung Im Wolfhagen gar kein eigenes Zimmer. "Am ,Schwaner Knapp' wird es gerade für Familien mit kleinen Kindern toll werden. Es gibt eine komplett neue Straße zur Erschließung", sagt Katrin Lehrmann. "Das Neubaugebiet bekommt einen eigenen Spielplatz, Kindergärten und Grundschule sind in unmittelbarer Nähe. Die Lage ist perfekt." Dies seien wichtige Gründe gewesen, warum sie sich für den Standort entschieden haben. Mittlerweile haben die Lehrmanns schon ihre zukünftigen Nachbarn kennengelernt.

Ihr Eigenheim wird mit Erd- und Obergeschoss auf einem knapp 400 Quadratmeter großen Grundstück errichtet. Dazu kommt ein Carport. Allein der Gartenbereich im Südwesten des Hauses hat etwa 100 Quadratmeter. Und genau dort, hinter dem Carport, soll in Zukunft Finjas Trampolin stehen. Das haben Mutter und Tochter beim gemeinsamen Durchsehen der Pläne bereits verabredet.

Im Neubaugebiet "Schwaner Knapp" stehen rund 30 Grundstücke zur Verfügung. Vier davon - wie das der Familie Lehrmann - werden aus privater Hand vermarktet. Die meisten Flächen verkauft die Stadt Wermelskirchen an Höchstbietende. "Für unsere Verhältnisse wäre ein Bieterverfahren zu teuer. Darauf wollten wir uns nicht verlassen", sagt Katrin Lehrmann, die in Wermelskirchenerin geboren ist. Ihr Ehemann Marcel stammt aus Remscheid, zog der Liebe wegen nach Wermelskirchen. Mindestens drei Häuser in dem Gebiet "Schwaner Knapp" wird die Firma Fingerhaus errichten - das steht jetzt schon fest. Und auch der Zeitplan ist bereits festgezurrt: "Wir legen im Mai die Bodenplatte. Das Haus mit Außen- und Innenwänden steht dann innerhalb eines Tages, danach kommen die Ziegel aufs Dach und der Innenausbau startet", erläutert Guido Freyermuth. "Im September wollen wir einziehen. Mit etwas Glück klappt es vielleicht sogar früher", sagt Katrin Lehrmann.

Quelle: RP
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