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Wermelskirchen
Platzmangel in der Feuerwache - Stadt prüft Containerlösung

Wermelskirchen: Platzmangel in der Feuerwache - Stadt prüft Containerlösung
Auf dieser Fläche sollten eigentlich bereits Parkplätze angelegt werden - jetzt könnten dort bald Container für die Feuerwehr aufgestellt werden. FOTO: Teifel
Wermelskirchen. In naher Zukunft werden auf der Fläche zwischen Feuerwache, Tafel und der Dresslerschen Fabrik Vorm Eickerberg keine Dauerparkplätze geschaffen. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt im Ausschuss für Umwelt und Bau auf Nachfrage von Norbert Kellner (WNKUWG) mit. Von Sebastian Radermacher

Den politischen Beschluss, dort aufgrund des Parkdrucks in der Innenstadt Stellplätze herzurichten, gibt es bereits seit Monaten. Allerdings wird die Verwaltung den Bereich womöglich erst einmal anderweitig nutzen.

"Aufgrund der Personalsituation bei der Feuerwehr und dem dadurch entstehenden Platzmangel denken wir darüber nach, auf dieser Fläche Container aufzustellen", sagte Tiefbauamtsleiter Harald Drescher auf Nachfrage unserer Redaktion. Dieses Vorhaben werde aktuell geprüft. Die Feuerwehr habe Personal aufgestockt und brauche nun dringend zusätzliche Schlafplätze für die Einsatzkräfte, erläuterte Frank Kieseler, Leiter des städtischen Gebäudemanagements. Mit dem Aufstellen von zwei Containern könnte das Problem zeitnah gelöst werden. "Die Ergebnisse der Prüfung werden wir den zuständigen politischen Gremien rechtzeitig vorstellen", kündigte Drescher an.

Zwischen Halle, Tafel und Feuerwache sollen langfristig gesehen 27 Stellplätze für Dauerparker entstehen - so sieht es der Beschluss der Politik vor. Bevor diese Parkplätze aber angelegt werden können, muss die Fläche an der Dresslerschen Fabrik komplett freigeräumt werden. Dort hat die Stadt nämlich noch ihre überzähligen Pflastersteine gelagert, die für den Innenstadtumbau letztlich nicht mehr benötigt wurden. Etwa 1000 bis 2000 Pflastersteine, verstaut in großen Säcken ("Bigpacks"), liegen nun noch neben der großen Halle. Die Verwaltung hat alle Steine gesichtet und sortiert. Ein Großteil der Steine soll, so teilte Drescher den Politikern im Fachausschuss mit, bald verkauft werden. "Wir prüfen zurzeit, wie das erfolgen soll."

Quelle: RP
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