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Wermelskirchen
Plötzlich versagt die Fußbremse - Löschfahrzeug rollt in Haltestelle

Wermelskirchen. Eigentlich wollte die Löschgruppe Dabringhausen am Samstag nur mal zu einer nachbarschaftlichen Hilfeleistung ausrücken - letztlich waren die Feuerwehrleute dann selbst auf fremde Hilfe angewiesen, denn ihr Tanklöschfahrzeug verunglückte auf der Altenberger Straße.

In Kürten war ein vermeintlicher Waldbrand gemeldet worden - die Freiwilligen sollten zur Talsperre ausrücken und von der Wermelskirchener Seite den Beobachtungsposten beziehen - und eventuell später unterstützend eingreifen.

Als der Fahrer das Zwölf-Tonnen-Fahrzeug aus dem Gerätehaus setzte, versagte die Fußbremse - auch mit der Feststellbremse konnte das schwere Fahrzeug nicht gestoppt werden. Da die Zufahrt leicht abschüssig ist, rollte das mit 2500 Liter Löschwasser gefüllte Fahrzeug Richtung Altenberger Straße - erst gegenüber stoppte eine Haltestelle die unfreiwillige Fahrt. Feuerwehrchef Holger Stubenrauch: "Glücklicherweise fuhr kein Auto auf der Straße, und es stand niemand an der Haltestelle."

Das 27 Jahre alte Fahrzeug wurde abgeschleppt, vorher das Wasser aus dem Tank gelassen. "Die Ursache für das Versagen der Bremse kennen wir nicht. Jedes Jahr erfolgt die Sicherheitsüberprüfung." Jetzt wird es ein Gutachter untersuchen und sicher die Ursache ermitteln.

(tei.-)
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