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Wermelskirchen
Politik begrüßt Idee eines Generationenparks

Wermelskirchen. Ältere Menschen stärken ihre Muskeln an "Outdoor-Geräten" im Park und kommen nach dem Training auf einer Bank mit anderen ins Gespräch - eine Idee, die eines Tages in der der Hüpp-Anlage Wirklichkeit sein könnte. Von Solveig Pudelski

Denn die Vision eines Generationenparks, in dem Ältere und Menschen mit Handicap aktiv werden und an Geräten Sport treiben können, kommt in der Politik gut an - das war zumindest der Tenor in der Sitzung des Sportausschusses, der über den entsprechenden Antrag der WNKUWG diskutierte, ihn aber am Ende mit wohlwollender Haltung in die Ratssitzung "schob".

Norbert Kellner (WNKUWG) warb für das Vorhaben und nannte einige Städte, die ähnliche Parks bereits verwirklicht haben. Dazu zählt Wülfrath, wo im vergangenen Jahr der Generationenpark In den Banden eröffnet wurde, nachdem viele Bürger, Gruppen und Einrichtungen mitgeholfen hatten, eine spannende und abwechslungsreiche Spiel- und Bewegungslandschaft für alle Generationen zu schaffen. Er bietet Aufenthaltsqualität und fördert so auch die Kommunikation unter den Nutzen mitten in der City.

Mit diesem Vorteil kann auch die Hüpp-Anlage aufwarten. Die WNKUWG möchte sie aus dem Dornröschenschlag erwecken lassen. Weitere Ideen seien gefragt, "vielleicht kann man den Park als weiteren Punkt in das Interkommunale integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept aufnehmen", regte Kellner mit Blick auf die Fördermöglichkeiten an, die am Montag im Hauptausschuss vorgestellt wurden.

Frank Kaluscha (Grüne) fand den Vorschlag "Generationenpark" ohne Einschränkung gut, während Martin Bosbach (CDU) anregte, zunächst die planungsrechtlichen Voraussetzungen durch die Stadt prüfen zu lassen. Außerdem möge sie auch die finanziellen Möglichkeiten prüfen, ergänzte Oliver Platt (Bürgerforum). Er schlug vor, den "Arbeitskreis Zukunft" einzubinden. Den Einwand von SPD-Seite, dass Personal vorgehalten werden müsse, um die Menschen an den Geräten anzuleiten, ließ Norbert Kellner nicht gelten: In Wülfrath und auch in Frankfurt geht's auch ohne sie.

Quelle: RP
 
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