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Wermelskirchen
Politik einigt sich auf Standort für einen Jugendfreizeitpark

Wermelskirchen. Im Sportausschuss wird es morgen eine Mehrheit für die Fläche bei Zenshäuschen geben. Dann muss ein Finanzierungskonzept erstellt werden.

Die politische Diskussion um einen geeigneten Standort für einen Jugendfreizeitpark hat ein Ende. Die CDU-Fraktion, die sich zuletzt noch bedeckt hielt, wird dem Standort bei Zenshäuschen (zwischen Dellmannstraße, Lidl und den Autohäusern Messink/Hildebrandt) zustimmen. SPD und Grüne hatten sich bereits zuvor für diese Fläche ausgesprochen. Bei einem "Runden Tisch" in der vergangenen Woche sei deutlich geworden, dass die drei Gewerbetreibenden mit der von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Kompromisslösung leben können, begründet Christian Klicki. "Jetzt gibt es keine Verlierer mehr, sondern nur noch Gewinner", sagt der CDU-Chef. Daher werde seine Fraktion morgen, Mittwoch, im Sportausschuss für den Standort Zenshäuschen stimmen.

Nach dem "Runden Tisch" haben auch die Fraktionen von WNKUWG, FDP und Bürgerforum, die zunächst gegen den Standort Zenshäuschen waren, ihre Meinungen geändert. Auch sie wollen für diesen Standort stimmen - "vorbehaltlich des Zustandekommens der erforderlichen Grundstückstransaktionen und der Vorlage eines belastbaren Finanzierungskonzeptes", teilen die drei Fraktionen mit. Die CDU werde sich dafür einsetzen, den Beschluss nicht unter Vorbehalt zu fassen. "Klar ist: Nur mit einer gesicherten Finanzierung gibt es einen Freizeitpark. Wir sollten den Standort aber ohne Vorbehalt beschließen", meint Klicki. "Die Jugend muss jetzt das Signal bekommen, dass etwas passiert." Nach dem Standort-Beschluss müsse der Bürgermeister ein Finanzierungskonzept erstellen. Zudem soll er sich um Fördermittel bemühen. "Wir haben etwas Sorgen, jetzt eine konkrete Summe in den Haushalt einzustellen, die uns dann durch die Kommunalaufsicht um die Ohren fliegt. Der Bau eines Freizeitparks ist eine freiwillige Aufgabe", sagt Klicki. Man dürfe daher jetzt auf keinen Fall den Fehler machen, Institutionen, die auf städtische Zuschüsse angewiesen sind, etwa der Freibad-Förderverein, gegeneinander auszuspielen.

(ser)
 
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