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Wermelskirchen
Politiker einig: Stadt braucht mehr bezahlbaren Wohnraum

Wermelskirchen. Die Stadtverwaltung wird ein Handlungskonzept zum sozialen Wohnungsbau erarbeiten, um dem Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Wermelskirchen gerecht zu werden. Diesen Beschluss fasste der Haupt- und Finanzausschuss nach einem Antrag der SPD einstimmig. Bürgermeister Rainer Bleek kündigte an, mit verschiedenen Institutionen Gespräche zu führen und ein Konzept zu entwickeln.

Die Ergebnisse werden in den Fachausschüssen vorgestellt und diskutiert. Dabei sollen auch Fragen nach den Kosten, dem Personalaufwand und dem exakten Bedarf thematisiert werden. Die Politiker waren sich einig: Auch in Wermelskirchen fehlen Wohnungen, die für einkommensschwächere Menschen bezahlbar sind. "Das Thema ist nicht erst durch die Flüchtlingssituation akut, es ist bereits seit längerer Zeit ein Problem", sagte Jochen Bilstein (SPD). Natürlich gehöre die Integration von Flüchtlingen zum sozialen Wohnungsbau. "Es darf aber keinen Verdrängungswettbewerb geben. Der Wohnungsmarkt muss so geändert werden, dass für alle betroffenen Wermelskirchener Wohnraum geschaffen wird", forderte der SPD-Fraktionsvorsitzende.

Das sahen die anderen Ausschussmitglieder genauso. Tenor: Es ist sinnvoll, dass sich die Verwaltung mit ausreichend Personal um dieses Thema kümmert.

(ser)
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