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Wermelskirchen
Polizei schiebt Einbrechern Riegel vor

Wermelskirchen. Mit der beginnenden dunklen Jahreszeit steigt auch wieder das Risiko, Opfer eines Einbruchdiebstahls zu werden. Etwa 50 Prozent weniger Einbrüche im Vergleich zum Jahr 2015 hat die Polizei in diesem Jahr registriert - das sei eine deutliche Trendwende. "Trotzdem werden wir nicht müde, unsere Maßnahmen im Winterhalbjahr wieder deutlich zu verstärken", teilt die Kreispolizei mit.

Zum einen werde man verstärkt Präsenz vor Ort zeigen. Zusätzlich seien aber vor allem Aktionen zur Verhaltens- und technischen Prävention nötig, um die sehr erfreuliche Entwicklung auch in den nächsten Monaten fortsetzen zu können. "Nur mit der Hilfe der Bevölkerung können Täter frühzeitig identifiziert und Häuser so gesichert werden, dass die Einbrecher erst gar nicht ins Haus gelangen", heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Ihr eindringlicher Appell: Aufmerksame Nachbarn sollen verdächtige Beobachtungen sofort kostenfrei über die Notrufnummer 110 melden. Außerdem sollen sich Nachbarn gegenseitig ihre Abwesenheit mitteilen - so können sie im positiven Sinn das Haus der Nachbarn im Auge behalten.

Die Maßnahmen zum besseren Schutz vor Einbrechern starten mit der Aktionswoche "Riegel vor". Die Polizei Rhein-Berg wird bei einigen Veranstaltungen gezielt über Präventionsmaßnahmen informieren. So bietet sie zum Beispiel heute, Montag, in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Familienzentrum Dabringhausen einen Informationsabend zum Thema Einbruchschutz an. Ein Experte erläutert, wie Häuser und Wohnungen besser vor Einbrechern geschützt werden können. Die Beratung im Evangelischen Gemeindehaus ist kostenlos.

Mo. 24. Oktober, 20 Uhr, Ev. Gemeindehaus, Altenberger Straße 51.

(ser)
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