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Wermelskirchen
Polizei warnt vor Betrügerbande

Wermelskirchen. Die Masche ist immer ähnlich. Der Anrufer erklärt, dass er Polizist sei, stellt sich auch gerne mit Herr Fischer oder Herr Schneider vor. Der vermeintliche Beamte erklärt, dass er gerade eine rumänische Diebesbande festgenommen habe.

Bei den Tätern hätte man Hinweise auf verschiedene Personen und Bankdaten finden können – drunter auch die Daten der nun angerufenen Person. Dann will der Mann am Telefon angeblich Daten über Konten und Wertsachen auf Listen abgleichen. In Wirklichkeit fragt er so die Geschädigten geschickt über persönliche Daten aus.

Bereits sieben solcher Fälle hat es laut Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis in den vergangenen drei Wochen gegeben. In zwei Fällen waren die Geschädigten am Telefon so eingeschüchtert worden, dass sie tatsächlich Auskunft erteilten. Der Täter redete auf die Angerufenen ein. Er schürte Ängste vor Einbruch und Betrug. In fast allen Fällen wurde im Telefondisplay die 110 oder gar keine Nummer angezeigt. Es gibt laut Polizei die Möglichkeit, die angezeigte Nummer zu manipulieren".

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche und stellt dazu klar: Ein Sachbearbeiter der Polizei wird niemanden, der von einer Straftat betroffen ist, telefonisch vernehmen. Die Polizei erfragt keine Bankdaten am Telefon. Sind Angerufene unsicher, sollen sie sich bei der Polizei (Tel. 02202 2050) erkundigen, ob tatsächlich ein solcher Anruf getätigt wurde.

(ser)
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