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Wermelskirchen
Preise für Immobilien steigen um bis zu 11,4 Prozent

Wermelskirchen. Laut LBS sind in Wermelskirchen im vergangenen Jahr vor allem gebrauchte Reihenhäuser teurer geworden.

Die Immobilienpreise in Wermelskirchen sind innerhalb des vergangenen Jahres bei allen Objektarten gestiegen. Die Bandbreite reicht dabei von 3,7 Prozent bei gebrauchten Eigentumswohnungen bis 11,4 Prozent bei gebrauchten Reihenhäusern. Das ergibt sich aus dem aktuellen Preisspiegel "LBS Markt für Wohnimmobilien 2017", an dem auch der Wermelskirchener LBS-Gebietsleiter Georg Görnert mitgewirkt hat.

Jährlich werden die Immobilienexperten von LBS und Sparkassen nach den Angebotspreisen für Wohnimmobilien befragt. Das Marktforschungsinstitut Empirica führt die Daten dann zusammen. Erschlossenes Bauland kostet demnach je nach Lage in Wermelskirchen zwischen 155 und 255 Euro pro Quadratmeter. Der häufigste Wert liegt bei 210 Euro - und damit 7,7 Prozent über dem Vorjahreswert, teilt Görnert mit.

Ein Reihenhaus mit einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern kostet inklusive Grundstück im Schnitt 250.000 Euro - das entspricht einer Preissteigerung um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein gebrauchtes Reihenhaus ist rund 55.000 Euro günstiger, berichtet Görnert. Drei-Zimmer-Wohnungen mit 80 Quadratmetern Wohnfläche werden mit 218.400 Euro gehandelt, ein Plus von fünf Prozent. Aus zweiter Hand liege der Preis bei 112.000 Euro und damit um 3,7 Prozent höher als im Vorjahr.

Alle Werte und viele weitere Informationen sind in der Broschüre "LBS Markt für Wohnimmobilien 2017" enthalten. Das Info-Heft ist kostenlos im Wermelskirchener LBS-Kundencenter (An der Feuerwache 6) erhältlich - so lange der Vorrat reicht. Gebietsleiter Georg Görnert begrüßt angesichts der hohen Wohnungsnachfrage die gerade vom Bundesrat beschlossene Verbesserung der Wohneigentumsförderung: Eine Baufinanzierung ohne Einbindung von Wohn-Riester sei fahrlässig, meint er.

(ser)
 
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