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Wermelskirchen
Radrouten: Brückenweg wird zur Baustelle

Wermelskirchen. Am Dienstag wird die Kölner Straße für Trassen-Radfahrer ausgeschildert. Dann folgt der Umbau des Brückenwegs – mit Schutzstreifen für Radler und Tempo 30 für Autofahrer. Dauer: zwei Monate. Von Sebastian Radermacher

Es dauert nicht mehr lange, dann werden Radfahrer in Ost-West-Richtung wieder durch eine (erforderliche) Beschilderung durch die Wermelskirchener Innenstadt geleitet. Am Freitag hat die Stadtverwaltung die beiden von der Politik beschlossenen Alternativrouten (Kölner Straße und Brückenweg) bei einer Ortsbegehung begutachtet. In der Kölner Straße sollen die Hinweisschilder für den Panoramaradweg "Balkantrasse" am kommenden Dienstag angebracht werden, teilte der Technische Beigeordnete Dr. André Benedict Prusa am Freitag auf Anfrage mit.

Bei der Umsetzung der Beschlüsse aus dem Fachausschuss wird es wie erwartet zwei Bauabschnitte geben. "Die erforderlichen Maßnahmen an der Kölner Straße werden zuerst umgesetzt, dann folgen die Arbeiten am Brückenweg", kündigte Prusa an. Zum Thema Beschilderung: In der Kölner Straße werden zunächst vier der bereits bekannten provisorischen Balkantrassen-schilder montiert. 2014 werden im Rahmen des Projekts "RadRegionalRheinland" und dem dafür zu entwickelnden Knotensystem neue Schilder in der gesamten Innenstadt montiert – 17 große Pfeilwegweiser sowie sechs kleinere Hinweisschilder für Radfahrer sollen es dann sein. Die Stadtverwaltung gibt den Vorschlag an den Kreis weiter, ein spezielles Ingenieur-Büro werde die Pläne aller Kommunen aus dem Kreis kontrollieren und womöglich noch überarbeiten. Bis diese neuen Schilder montiert werden, müssen sich die Radler an den roten Trassen-Schildern orientieren.

Während die Ausweisung der Kölner Straße als Alternativroute schnell und umkompliziert erfolgen kann, wird es beim Brückenweg noch einige Zeit dauern. Der Umbau soll etwa zwei Monate dauern. "Die Arbeiten sind auch immer vom Wetter abhängig", sagte Prusa. Zunächst sollen dort vorhandene Markierungen "weggefräst" werden, zum Beispiel Linksabbiegespuren, berichtete der Technische Beigeordnete.

Zudem werde am rechten Fahrbahnrand von der Eich kommend in Richtung des ehemaligen Ring-Kaufhauses ein etwa 1,20 Meter breiter Schutzstreifen für Radfahrer eingerichtet. In Höhe der "Inseln" in der Fahrbahnmitte werde dieser kurzzeitig unterbrochen, anschließend aber bis zur BEW-Geschäftsstelle an der Ecke zur Telegrafenstraße fortgeführt, sagte Prusa. Auf dem letzten Abschnitt werde der Schutzstreifen rot eingefärbt. Auf der Telegrafenstraße sind mittlerweile die Markierungen für den gegenläufigen Radverkehr am Engpass vor dem Eiscafé Venezia entfernt worden. Unternehmer Ralf Magney rückte im Auftrag der Stadt an und löste die Markierungen mit einem speziellen Gerät.

Quelle: RP
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