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Wermelskirchen
Rehse: Verkehrserschließung für neues Hallenbad prüfen

Wermelskirchen. Nach dem mehrheitlichen Ratsbeschluss, ein neues Hallenbad im Eifgen auf der Fläche des heutigen Aschenplatzes zu bauen, regt die WNKUWG-Fraktion die Prüfung einer neuen Verkehrserschließung im Zuge des Bad-Neubaus an.

Während der Diskussion im Rat seien bereits völlig zutreffende Stichworte wie die Option für ein Außenbecken, Zahl der Parkplätze sowie die Erschließung und Anbindung an die Dhünner Straße gefallen, schreibt Fraktionsvorsitzender Henning Rehse.

Da der Beschluss absehbar sei, die Sekundarschule auf dem Gelände der dann ausgelaufenen Realschule an der Rot-Kreuz-Straße anzusiedeln, würden damit in Zukunft fast alle großen infrastrukturellen Einrichtungen der Stadt (Gymnasium, Katt, Berufskolleg, KGS, Sekundarschule, Hallenbad, Krankenhaus) sowie einige Kirchengemeinden in diesem südlichen Bereich Wermelskirchens liegen. Rehse: "Die Erschließung all dieser Einrichtungen wird dann wie heute auch über die Berliner Straße und den Markt beziehungsweise über die Schillerstraße und die Königstraße erfolgen." Seine Fraktion stellt aus diesem Grund jetzt den Antrag, die Stadtverwaltung in Verbindung mit der Planung des neuen Hallenbades zu beauftragen, eine Erschließung des Bades von der Dhünner Straße zu prüfen. In diesem Zusammenhang soll auch der Bau einer sogenannten Querspange von der Dhünner Straße zur Königstraße sowie die Anbindung des Quellenwegs an eine solche Verbindungsstraße untersucht werden.

"Durch diese zweite südliche Erschließung des gesamten Gebietes könnten innerstädtische Straßen deutlich entlastet und der Verkehr besser verteilt werden", begründet Rehse den Antrag seiner Fraktion. Auch wenn die WNKUWG nicht für das Eifgen als Hallenbad-Standort gestimmt hat, sondern zunächst die Machbarkeit eines Bad-Neubaus am Realschul-Areal prüfen lassen wollte, so versichert Rehse: "Wir werden an der Umsetzung konstruktiv mitarbeiten und Chancen des beschlossenen Standortes in den Fokus rücken."

(ser)
 
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