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Wermelskirchen
Reichwein kritisiert Sportlerehrung

Wermelskirchen. Während manch einer beim Neujahrsempfang der Stadt von "Halbherzigkeit" sprach, scheint die erstmals bei dieser städtischen Veranstaltung wieder aufgelebte Ehrung der "Sportler des Jahres" nun auch in den Reihen der Vereine für Gesprächsstoff zu sorgen. Der Vorsitzende des Ski-Clubs Wermelskirchen (SCW), Markus Reichwein, bedauerte bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Vereins, dass der SCW auf seinen Vorschlag noch nicht einmal eine Rückmeldung seitens der Stadt erhalten habe: "Wir hatten mit Romina Ramspott ein Mitglied unserer Rennmannschaft gemeldet und vorgeschlagen. Wenn ein Aufruf erfolgt und sich die Vereine die Mühe machen, sollte zumindest eine Reaktion erfolgen."

Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes (SSV), Klaus Junge, gestand auf der SSV-Jahreshauptversammlung ein, dass es Kritik von mehreren Seiten gegeben habe: "Dass die Ehrungen letztlich alle an Judosportler gingen, ergab sich aus der Lage der vorliegenden Meldungen." Es werde jedoch daran gearbeitet, die Modalitäten für die Sportlerehrung im kommenden Jahr abzuwandeln.

(sng)
 
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