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Wermelskirchen
Rummikub-Gemeinde mit Titelkämpfen

Wermelskirchen: Rummikub-Gemeinde mit Titelkämpfen
Im Stephanus-Gemeindezentrum trugen die Rummikub-Fans ihre Stadtmeisterschaft aus. FOTO: Stephan Singer
Wermelskirchen. Andreas Mischke gewinnt Jugend-Stadtmeistertitel, Liselotte Eisenbach wird Dritte bei den Senioren

Konzentrierte Mienen, die Häupter geneigt, den Blick auf die Mitte des Spieltisches gerichtet: Das Stephanus-Gemeindezentrum erlebte am Wochenende auch mal eine andere Gemeinschaft als beim Gottesdienst. Hier traf sich die Rummikub-Gemeinde zur Austragung der dritten Stadtmeisterschaft im Bergischen Land, zu der der Rummikub-Club Hilgen-Neuenhaus eingeladen hatte. Mit der Teilnehmerzahl von 52 Spielerinnen und Spieler zeigte sich Organisatorin Lieselotte Eisenbach vom hiesigen Club sehr zufrieden, die heimischen Rummikub-Begeisterten waren mit 23 Spielern vertreten. Die übrigen Teilnehmer kamen von Clubs aus Ratingen, Wuppertal und Bad Hönningen.

"Wir haben von Mal zu Mal mehr Teilnehmer und auch immer wieder neue Gesichter dabei - das ist gut. Ansonsten kennen wir uns untereinander und sind eine eingeschworene Gemeinschaft", beschrieb Lieselotte Eisenbach das Teilnehmerfeld im BM-Gespräch. Die Organisatorin bedauerte lediglich, dass in der Juniorenklasse (bis Vollendung des 15. Lebensjahres) nur sechs Spieler an den Start gingen: "Der Nachwuchs ist nicht stabil." Die Junioren spielten übrigens bei den Senioren mit, wurden letztlich aber getrennt bewertet: So sicherte sich der Wermelskirchener Andreas Mischke die Junioren-Rummikub-Stadtmeisterschaft in seiner Heimatstadt. Den zweiten Platz belegte Leonie Berg, gefolgt von Carina Jeske. Bei den Senioren siegte Eva Lips aus Wuppertal. Die Plätze gingen an Sandra Jeske und Lieselotte Eisenbach.

Den Rummikub-Club Hilgen-Neuenhaus gibt es seit 2010, ihn bilden zur Zeit gut 40 aktive Spieler. Die teilnehmenden Clubs treffen sich regelmäßig in ihren Städten, um dort Meisterschaften auszutragen. Im Stephanus-Gemeindezentrum war das Turnier in drei Runden mit jeweils vier Spielen und vier Spielern an einem Tisch aufgebaut. Aus dem Gesamtergebnis dieser drei Runden ergaben sich nach Punkten die drei erfolgreichsten Spieler in den beiden Klassen, alle durften bei der Siegerehrung stolz einen Pokal entgegennehmen. Zwischen den Runden sorgten Kaffee und Kuchen, Kaltgetränke und Herzhaftes für Geselligkeit und die notwendige Stärkung.

(sng)
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